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  #1 (permalink)  
Alt 17.02.2011, 10:08
Neuer Benutzer
Der Geist ist willig...
 
Registriert seit: 15.02.2011
Beiträge: 4
Standard Futter

Noch eine Anfängerfrage, man möchte mir verzeihen.

Mein Kleiner frisst sehr gerne Wüstenheuschrecken, aber wie viele soll ich ihm geben?
Hab das schon in einigen Büchern nachgelesen, aber eine konkrete Zahl sagt einem niemand.
Wie viel füttert ihr denn so am Tag bzw. in der Woche?
Wie oft ist vegetarischer Tag?
Was gebt ihr an Grünfutter?
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  #2 (permalink)  
Alt 17.02.2011, 13:34
Neuer Benutzer
Der Geist ist willig...
 
Registriert seit: 08.08.2009
Beiträge: 14
Standard

Also ich geb mein Tier 2-3 wüstenheuschrecken er isst keine grillen und so Zeug. Grünzeug mag meiner nicht so arg. Aber es ist eigentlich immer verbanden. Aber grad frisst meiner gar nicht er macht nehmlich winterstarre.
positiv:
* Acker- und Zaunwinde
* Ahorn
* allgemein ungiftige Wildkräuter (Heilpflanzen aber nur wenig wegen der evtl. Wirkung)
* Brennnessel incl. Blüten
* Brombeer-, Himbeer- und Erdbeerblätter
* Dahlien (Blätter und Blüten)
* Endivie
* Gänseblümchen
* Giersch
* Hagebuttenblüten
* Haselnuss- und Weinblätter
* Heu !
* Hibiskusblätter und -blüten
* Jasmin
* Kamille
* Kapuzinerkresse incl. Blüten
* Karotten, auch das Grün
* Keimlinge jeder Art (aber selbstgezogen, da sonst bakteriell verseucht !)
* Klee
* Kresse
* Kürbis (ohne Schale und Kerne) incl. Blüten

* Löwenzahn incl. Blüten
* Mango
* Melone (ohne Schale und Kerne)
* Okra
* Papaya
* Pastinaken
* Petunienblüten
* Ringelblume
* Rosenblätter und -blüten (nicht aus dem Blumenladen)
* Rote Beete
* Ruccola (auf Herkunft achten, wegen Nitraten)
* Stiefmütterchen
* Taubnessel incl. Blüten
* Veilchen
* Vergissmeinnicht
* Vogelmiere
* Zucchini incl. Blüten
* Zuckerrübenblätter

* Beeren, z. B. Erdbeeren, Brombeeren, Heidelbeeren
* Blattsalat (hat aber wenig Nährwert)
* Broccoli (nicht zuviel)
* Gurke (wenig Nährwert)
* Heilpflanzen (unter den Wildkräutern nur wenig verfüttern, wegen der evtl. Wirkung)


Ab und zu in kleinen Mengen zum Hauptfutter dazu:
- alle heimischen Obstbaumblätter
- Banane
- Basilikum, Petersilie u. a. Gewürzkräuter
- Bohnen (evtl. gekocht)
- Chinakohl
- Feldsalat
- Fenchelgrün
- Hülsenfrüchte
- Kernobst, z.B. Birne, Apfel, Weintrauben
- Kohlrabiblätter
- Mais (frisch)
- Mangold
- Paprika
- Petersilie, Basilikum u. a. Gewürzkräuter
- Porree
- Radieschengrün
- Rosenkohl
- Sellerieblätter
- Sternfrucht
- Tomaten

negativ bzw. sogar giftig:
- alle Kohlarten (außer oben genannte)
- alles Obst und Gemüse aus der Dose
- Ananas
- Bogenhanf
- Brot
- Butterblumen (Name regional unterschiedlich für verschiedene Pflanzen, - Löwenzahnblüten s. o. unter positiv)
- Dracaena
- Efeutute
- Getreide, Reis, Nudeln
- Gras
- Kartoffel- und Tomatenblätter
- Kartoffeln (weder roh noch gekocht)
- Kohlrabi
- Mistel
- Obstkerne
- Oliven
- Pilze
- Raps
- Rhabarber
- Sauerampfer
- Spinat
- Stechapfel
- Steinobst
- Yuccapalmen
-Zitrusfrüchte




Futterpflanzen aus der Natur
Wildkräuter in der Übersicht


Pflanzen die das ganze Jahr über gefunden und den Echsen angeboten werden können sind:
Vogel-Sternmiere, Stellaria media (Blüten, Blätter);
Hirtentäschelkraut, Capsella bursa-pastoris (ganze Pflanze);
Gänseblümchen, Bellis perennis (ganze Pflanze);
wilde Walderdbeere, Fragaria vesca (Blätter, Früchte);
Brunnenkresse, Nasturtium officinale (ganze Pflanze) und die
Rote Taubnessel, Lamium purpureum (Blüten, Blätter).

Anfang Februar nimmt die Zahl der ersten Pflanzen, die man finden kann, dann langsam zu. Dazu gehören.
Giersch, Aegopodium podagraria (ganze Pflanze);
Frühlings-Hungerblümchen,Erophila verna (Blüten, Blätter);
Kletten-Labkraut, Galium aparine (ganze Pflanze);
Wiesen-Labkraut, Galium mollugo (ganze Pflanze);
Gänsefingerkraut, Potentilla anserina (Blüten, Blätter);
wilder Ackersalat,Valerianella locusta (ganze Pflanze);
Wiesen- Storchschnabel, Geranium pratense (Blüten, Blätter); und
Huflattich, Tussilago farfara (ganze Pflanze).

Im März folgen
Weiße Taubnessel, Lamium album (Blüten, Blätter);
Gundermann, Glechoma hederacea (Blüten, Blätter wenig verfüttern);
Große Brennessel, Urtica dioica (Blätter);
Knoblauchrauke, Alliaria petiolata (Blüten, Blätter);
Bärlauch, Allium ursinum (Blätter);
Wiesen-Bocksbart, Tragopogon pratensis (Blüten, Blätter);
Wiesen-Glockenblume, Campanula patula (Blüten, Blätter); und der
Wiesenlöwenzahn, Taraxacun officinale (Blüten, Blätter, Wurzel).

Der April bietet weiterhin:
Kriechenden Günsel, Ajuga reptans (wenig Blüten, Blätter);
Gemeines Hornkraut, Cerastium fontanum (Blüten, Blätter);
Acker-Hornkraut, Cerastium arvense (Blüten, Blätter);
Große Sternmiere, Stellaria nemorum (Blüten, Blätter);
Wald-Veilchen, Viola sylvestris (Blüten, Blätter);
Franzosenkraut, Galinsoga parviflora (Blüten, Blätter);
Wiesen-Salbei, Salvia pratensis (Blüten, Blätter),
Gemander-Ehrenpreis, Veronica chamaedrys (wenig Blüten, Blätter);
Geruchlose Kamille, Tripleurospermum inodorum (Blüten, Blätter);
wilde Möhre, Daucus carota (Blattstände und Knolle);
Gefleckte Taubnessel, Lamium maculatum (Blüten, Blätter);
Goldnessel, Lamiastrum galeobdolon (Blüten, Blätter);
gelber Steinklee, Melilotus officinalis (Blüten, Blätter);
Esparsette, Onobrychis viciifolia (Blüten, Blätter) und den
Acker-Senf, Sinapis arvensis (wenig Blüten, Blätter).

Der Mai folgt mit:
Waldmeister, Galium odoratum (Blüten, Blätter sehr wenig anbieten);
Wald-Sternmiere, Stellaria nemorum (Blüten, Blätter);
Wiesen-Bocksbart, Tragopogon pratensis (Blüten, Blätter);
Bechermalve, Lavatera trimensis (Blüten, Blätter);
Magerite, Leucanthemum vulgare (Blüten);
Blutweiderich, Lythrum salicaria (wenig Blüten, Blätter);
Echte Kamille, Matricaria chamomilla (Blüten);
Wiesen-Platterbse, Lathyrus pratensis (Blüten, Blätter);
Hopfen-Schneckenklee, Medicago lupulina (Blüten, Blätter);
Kleines Habichtskraut, Hieracium pilosella (Blätter, Blüten besonders im Spätsommer);
Wald-Habichtskraut, Hieracium sylvaticum ( Blätter, Blüten besonders im Spätsommer);
Rotklee, Trifolium pratense (Blüten, Blätter);
Weißklee,Trifolium repens (Blüten, Blätter);
Zaunwicke, Vicia sepium (ganze Pflanze);
Spitzwegerich, Plantago lanceolata (Blätter);
kleine Braunelle, Prunella vulgaris (Blüten, Blätter);
Acker-Gänsedistel, Sonchus arvensis (Blätter, Blüten besonderst im Spätsommer);
Reinkohl, Lapsana communis (Blätter); Vogelwicke, Vicia cracca (ganze Pflanze);
Wiesen-Sauerampfer, Rumex acetosa ( gelegentlich Blätter).

In den Monaten Juni, Juli, August bietet die Natur das reichhaltigste Angebot:
kleinen Bibernelle, Piminella saxifraga (Blätter);
Gemeines Ferkelkraut, Hypochoeris radicata (Blüten, Blätter);
Gemeiner Herbstlöwenzahn, Leontodon autumnalis (Blüten, Blätter);
Vogel-Knöterich, Polygonum aviculara (Blätter);
weißer Steinklee, Melilotus alba (Blüten, Blätter);
Zaunwinde, Calystegia sepium (Blüten, Blätter);
Gemeiner Hornklee, Lotus corniculatus (Blüten, Blätter);
gewöhnliche Nachtkerze, Oenothera biennis (gelbe Blüten abends Pflücken);
Färber-Hundskamille, Anthemis tinctoria (Blüten);
Inkernat-Klee, Trifolium incarnatum (Blüten, Blätter);
Weg-Malve, Malva neglecta (Blüten, Blätter);
Acker-Winde, Convolvulus arvensis (Blüten, Blätter);
Kornblume, Centaurea cyanus (Blüten, Blätter);
Wegwarte, Cichorium intybus (Blüten, Blätter besonders im Spätsommer);
Luzerne, Medicago sativa (ganze Pflanze, kultivierte Futterpflanze);
Gewöhnlicher Beifuß, Artemisia vulgaris (Blätter);
Gemeine Schafgarbe, Achillea millefolium (Blätter);
Große Klette, Arctium lappa (Blätter);
Große Fetthenne, Sedum Telephium (Blätter) und dem
Breitwegerich, Plantago major (Blätter).

Fast alle ab Februar genannten Futterpflanzen findet man bis in die Monate August/September/Oktober. Bei milder Witterung, sind einige Pflanzen wie Löwenzahn und Ackersenf bis Ende Dezember zu finden.

Geändert von marcel.k (17.02.2011 um 13:36 Uhr).
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