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19.08.2008, 07:19
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Neuer Benutzer
Der Geist ist willig...
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Registriert seit: 19.08.2008
Beiträge: 2
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Schlechter Zustand meines Katers (Frisst kaum noch, Dehydrierung)
Hallo liebe Katzenfreunde!
Ich bin soeben über google.de auf dieses Forum gestoßen, und wollte mal bei Euch um Rat ansuchen.
Es geht um meinen Kater, Felix.
Der gute ist nun ca. 15,5 Jahre alt und eine rote Räderkatze.
Vor ca. 8 Wochen erkannten wir das Problem, dass er einige Tage nichts gefressen hat und, dass er ziemlich dünn und schwach geworden ist.
Er lag den ganzen Tag ziemlich lustlos im Garten rum und hat jeglichen Kontakt gemieden. (Normalerweise ist er ziemlich verschmust und anhänglich)
Ich habe ihn daraufhin gepackt und bin mit Ihm gleich zum Tierarzt gefahren.
*Dieser hat ihn kurz untersucht, stellte fest, dass er keine Schmerzen hat (er hat ihn regelrecht durchgeknetet), jedoch bereits ziemlich dehydriert war.
*Blutbild wollte der Tierarzt keines machen, er meinte, dass dies Felix ziemlich strapazieren würde.
*Er hat dem kleinen dann noch eine Vitamspritze und eine Infusion (Wasser) unter die Haut gegeben um gegen die Dehydrierung anzugehen.
Schon am nächsten Tag ging es wieder Bergauf mit Felix, er hat wieder gefressen und vieeeeel getrunken. Jedoch mit einer kleineren Änderung zu früher: kein Trockenfutter, kein Nassfutter, sondern nur noch Delikatessen, die meine Mutter extra für Ihn gekauft hat (zb. Innereien, gekochtes Hühnerfleisch, usw.)
Tja und seit gestern frisst er nun gar nichts mehr. Auch trinken habe ich Ihn schon länger nicht mehr gesehen (wobei man bedenken muss, er hat jederzeit Freigang und von daher seh ich ihn relativ selten beim Trinken)
Der Tierarzt meinte damals nach der Infusion, wenn sich sein Zustand wieder verschlechtere "dann wissen wir was zu tun ist".
Jedoch kann ich das mit meinem Gewissen nicht vereinbaren.
Also für mich macht er den Eindruck, dass er keine Schmerzen hat, er sucht sich ein stilles Plätzchen und liegt dort einfach den ganzen Tag rum.
Was meint Ihr soll ich machen?
Den Rat eines anderen Tierarztes einholen?
Abwarten und schauen, ob sich die Lage von alleine bessert?
Den Tierarzt um die Einschläferung bitten (Ich will ihn auf keinen Fall leiden lassen), oder ihn einfach für sich lassen, damit er so aus dem Leben scheiden kann, wie er will?
Ich meine ich bin sehr gegen eine Einschläferung, weil ihn auf keinen Fall aus dem Leben reißen will, wenn es nicht wirklich nötig ist!
lg
vinz
*edit*
Huch, es tut mir leid, ich habe das falsche Forum erwischt.
Vlt ist ein Moderator so nett und verschiebt mich in das forum "Katzen Krankheiten"
Geändert von vinz (19.08.2008 um 08:02 Uhr).
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19.08.2008, 14:36
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Registriert seit: 11.12.2005
Beiträge: 504
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Hallo und Willkommen hier im Forum.
So wie Du die Situation beschreibst, sehe ich wieder unseren alten Kater vor mir. Mit ihm war es ganz ähnlich.
Er magerte plötzlich ab, wollte kaum noch fressen und zog sich sehr zurück. Unser TA hat aber als erstes ein Blutbild gemacht. Das war zwar stressig, aber es zeigte auch, das die Nieren und Leber stark angegriffen waren. Unser Kater war damals knapp 16. Er bekam dann noch Medikamente, zu fressen auch nur noch das, was er uns überhaupt abgenommen hat. Aber wir haben ihm nach einigen Tagen angesehen, das er nicht mehr wollte. Ich meine, man sieht es.
An Deiner Stelle würde ich wohl noch den Rat eines anderen TA einholen. Aber ich würde den Kater auch nicht mit aller Gewalt am Leben erhalten. Du sagst, Du glaubst, er hat keine Schmerzen. Leider kann man das nicht so sicher sagen. Katzen versuchen, solange es geht, Krankheiten zu verbergen.
Nur Du kannst den Zustand Deines Katers einschätzen. Aber besonders gut hört es sich für mich nicht an, wenn ein Tier nicht mehr frisst, sich ein Plätzchen sucht und dort den ganzen Tag liegt.
Hol Dir die zweite Meinung. Und wenn es nicht anders geht, lass ihn gehen. Auch wenn es schwer fällt.
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20.08.2008, 06:54
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Neuer Benutzer
Der Geist ist willig...
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Registriert seit: 19.08.2008
Beiträge: 2
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Hallo Pokiyo und Danke für die nette Begrüßung und die Ratschläge.
Zitat:
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Aber wir haben ihm nach einigen Tagen angesehen, das er nicht mehr wollte. Ich meine, man sieht es.
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Hmmm  Tut mir Leid um euren Kater.
Auch beim Felix kann man schon einen etwas "traurigen Blick" erkennen, aber die Momente, wo er dann doch mal wieder in die Wohnung kommt, sich zu mir auf die Couch legt und sich verwöhnen lässt, lassen mich wieder neu hoffen, dass es vielleicht doch noch nicht so weit ist.
Wenn die Zeit gekommen ist Abschied zu nehmen wird es zweifelsohne eine der schlimmsten Entscheidungen die je zu treffen haben werde
Zitat:
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An Deiner Stelle würde ich wohl noch den Rat eines anderen TA einholen.
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Werde gleich heute mit dem Kleinen zu nem anderen TA fahren für die zweite Meinung, und dann hier Bescheid geben, was die Untersuchung ergeben hat.
lg vinz
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20.08.2008, 14:51
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Erfahrener Benutzer
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Beiträge: 504
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Hallo Vinz,
hoffentlich ist das Ergebnis für euch positiv und Du hast noch viel Zeit mit Deinem Katerchen.
Diesen Blick, mit dem unser Kater uns zeigte, das er nicht mehr kann/will, werde ich nie vergessen. Ich denke einfach, wenn man sein Tier solange kennt, merkt man wenn es nicht mehr geht.
Also die Daumen und Pfötchen sind gedrückt für Felix.
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20.08.2008, 19:52
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Erfahrener Benutzer
wohnt hier im Zoo
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Ort: Mannheim
Beiträge: 312
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Hallo und willkommen...
.. auch zu so einem traurigen Anlass. Ich rate Dir auch umgehend zu einem großen Blutbild. So trapaziös ist auch nicht für die Katze. Danach bist Du um einiges schlauer. Manches altersbedingten Krankheiten lassen sich mit medikamente einstellen, andere nicht. Wenn die Organe große Shcäden vorweisen sollten, dann würde ich dem Tier die Qualen ersparen. Aber so lange Du nicht weißt, was er hat....
Unsere Gismo hat es damals auch schlagartig getroffen und mit ihr (ja ich weiß, eine sie mit männlichen Namen) ginbg es rasch berg ab. Sie hat kaum gefressen und getrunken. Wir sind sofort zu TA. Das große Blutbild hat ergeben, dass die Leber bereits ganz zerfallen war. Keine Chance! Wir haben sie einschläfern lassen . Sie war 16 Jahre alt. Eine Woche zuvor ist sie noch durch die Wohnung getollt und hat mit uns gespielt. Katzen zeigen es meist nicht, wenn es ihnen schlecht geht!
Ich hoffe, Dir bleibt noch etwas Zeit mit deinem Katerchen!
__________________
 "Jipppiiiiiii! Bis zum nächsten Mal!"
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