Hallo an alle.
Ich habe momentan große Sorge um meinen Kater Bruno. Er ist jetzt 5 Jahre alt und im Dezember 2008 habe ich ihn aus dem Tierheim zu mir geholt. Von Anfang an hatte er an seiner rechten Vorderpfote eine steife Kralle, was nie ein Problem darstellt oder dargestellt hat.
Vor ca. 3 Wochen fing er dann plötzlich ab und zu, meist nachdem er gelegen hat, an zu humpeln. Das habe ich mir zwei Tage lang angesehen und bin dann zum Tierarzt gefahren. Der konnte durch Abtasten, an der rechten Vorderpfote, nichts feststellen. Beim Arzt ist Bruno auch nicht gehumpelt. Ich habe dann Metacam, ein Schmerzmittel bei Problemen mit dem Bewebungsapparat, mitbekommen und ihm dieses dann auch eine Woche lang verabreicht. Nach dieser Woche fing er wieder an zu humpeln. Also ab zum Tierarzt. Der konnte abermals nichts feststellen und gehumpelt hat er beim Arzt wieder nicht. Auffällig war für den Arzt nur, dass Bruno an dieser Pfote eine große kahle Stelle hat, weil er dort oft leckt. Er meinte, dass dies für eine Lähmung/ Nervenerkrankung sprechen könnte. Ich habe ihm dann nochmals knapp eine Woche Metacam gegeben und zusätzlich Vitaminpulver (BEVITASEL-HK), wie vom Arzt verschrieben.
Ich glaubte mich schon gut mit der Sache aber nach einer Woche wieder humpeln. Nur diesmal humpelt er permanent und hat nachweislich Schmerzen, beim Anfassen und Drücken am "Oberarm" und im "Handgelenk". Heute bin ich dann wieder beim Tierarzt gewesen. Der hat Röntgenbilder unter einer leichten Narkose angefertigt, ohne Befund. Zusätzlich hat er noch entzündete Zähne gehabt. Da er noch nakotisiert gewesen ist, wurden diese gleich mitbehandelt. Jetzt muss ich ihm einmal täglich Antibotika und weiterhin Metacam für eine Woche, verabreichen. Der Tierarzt, der diesmal Dienst hatte, meinte ausserdem, dass die kahle Stelle an seiner Pfote auch einfach ein übertriebenes Putzen sein könnte, da er das am Bauch auch ein wenig hat. Schlussendlich stehe ich wieder ohne irgend eine Antwort da. Kennt jemand vielleicht solch ein oder ähnliches Problem? Ich bin schon recht verzweifelt mit der Situation. Ich möchte ihm ja helfen können, gerade wenn er Schmerzen hat. Weiterhin will ich ihm auch unnötige Medikamente ersparen, die vielleicht gar nicht helfen. Sollte ich evtl. mal einen anderen Tierarzt aufsuchen, was meint ihr dazu?
Bin für jede Antwort dankbar.
