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  #1 (permalink)  
Alt 22.02.2009, 14:16
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Der Geist ist willig...
 
Registriert seit: 22.02.2009
Beiträge: 6
Standard Schwere Entscheidung

Kinga ist unsere zweite Katze. Unsere erste ist im Alter von zwei Jahren nach einer OP in meinen Armen gestorben. Danach waren wir ein halbes Jahr ohne Katze, haben uns aber dann im Sommer 2004 für eine Katze von der Tierhilfe entschieden und eigentlich hat sie sich UNS ausgesucht. Wir wussten nur, dass sie ausgesetzt gefunden wurde und im Ohr ist '98 eintätowiert. Sie ist jetzt also mindestens 11, weil man davon ausgeht, dass sie 2007 geboren worden sein kann. Aber eigentlich kann sie auch schon älter sein.

Kinga hat bei uns echt gut zugenommen und wog um die 5-5,5kg. Vor drei Jahren ist sie langsam abgemagert, obwohl sie immer noch genug gefressen hat. Sie hatte schleimigen, blutigen Stuhlgang. Eine lange Reise zu Ärzten, Kliniken begann.

Nach einer Ewigkeit von einem halben Jahr hatten wir die Diagnose, dass sie einen verdickten Darm hat und an einer chronischen Darmentzündung leidet.

Sie bekam Kortison und es ging ihr eigentlich wieder ganz gut. Allerdings hatte sie immer mal wieder nach ein paar Wochen Durchfall. Wir kontrollierten ihr Gewicht und schauten, dass sie genug fraß und trank.

Nun geht es ihr jedoch seit einem Jahr in immer kürzeren Abständen schlechter, so dass wir im Dezember (nach Weihnachten) zur Klinik fuhren. Dort wurde ein Röntgenbild und ein Ultraschall gemacht. Der Darm ist immer noch verdickt, die Nieren sind vergrößert, die Lymphen ebenfalls. Man könnte sie nur noch operieren, um zu sehen, welche Zellen im Darm so verändert sind. Das wollen wir ihr aber nicht mehr antun, da keine Aussicht auf Heilung besteht, sondern nur noch darauf, ihr ein paar Wochen/Monate mehr zu geben.

Nun ging es ihr nach dem Klinikaufenthalt echt schlecht. Sie hat sich aber nach zwei Tagen wieder berappelt udn es ging 3 Wochen lang gut. Dann fing der Durchfall wieder an. Sie schaft es auch teilweise nicht mehr aufs Klo, da der Durchfall so dünn ist, dass er schon im Laufen raustropft. Das heißt ich wische ständig hinter ihr her.

Danach ging es wieder 2 Wochen gut, bis der nächste Durchfall kam, nun in immer kürzeren Abständen und seit 4 Tagen hat sie nun schlimmen Durchfall. Sie verträgt kein Futter mehr (auch das nicht, was sie vorher vertragen hat), Globuli helfen nicht...ich hab nun das Kortison wieder erhöht, auf die Anfangsdosis, aber das bringt auch nichts.

Sie ist sonst noch anhänglich, verschmust, hat Hunger und frisst.

Nun stehe ich eben vor der Frage, ob ich egoistisch handele, wenn ich ihrem Leiden ein Ende bereite. Ist der ständige Durchfall und das Austrocknen Grund genug sie zu erlösen? Vom Kopf her ist sie noch fit. Wenn sie sich zurückziehen würde, dann würde mir die Entscheidung leichter fallen.

Oder bin ich egoistisch, wenn ich sie leben lasse - falls man das "Leben" nennen kann?

Ich bin verwirrt, traurig und bin mir unsicher in der Entscheidung.

Aber momentan ist der Durchfall echt so schlimm. Die Ärztin sagte auch, dass sie sie nicht mehr operieren würde und wir den Zeitpunkt des Einschläferns bestimmen müssen.
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  #2 (permalink)  
Alt 22.02.2009, 15:49
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Der Geist ist willig...
 
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Hallo

ich halte dich nicht für egoistisch du liebst deine Katze klar es ist eine schwere entscheidung
wenn es keine Heilung mehr gibt dan ist es vieleicht besser sie einzu........
es fällt mir schwer das zu schreiben
ich glaube schöner währe es wenn das Herzchen von aleine aufhört....sorry
ohne irgendwelchen schmerzen dann hätten wir nicht die entscheidung aber schön ist wohl beides nicht
aber leider müssen wir die entscheidung treffen
ich weiß es ist sehr schwer hab auch ein krankes Tier
ich drück dich mal dolle
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  #3 (permalink)  
Alt 22.02.2009, 16:58
Benutzerbild von Elwood
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Hallo,
das ist wahrlich eine schwere Entscheidung.
Ich bin fest davon überzeugt, dass du nicht egoistisch handeln würdest, wenn du dich dafür entscheiden würdest der Katze noch weiter zu helfen. denn es ist mit Sicherheit ein wahnsinnig schwerer Schritt die Katze erlösen zu lassen.
Du beschreibst ja, dass sie fit ist, und sie scheint nicht den Eindruck zu machen, dass sie wirklich viel leidet.
Was du noch versuchen könntest wäre Tee zu geben (Pfefferminze z.B., das "stopft" ein wenig, oder auch Kamille, oder dünnen schwarzen Tee, der nicht länger als 2 Minuten gezogen hat).
Ich weiß ja nicht wie die Katze gefüttert wird, deshalb gebe ich hier den Tipp, die Katze mit gekochtem Reis gemischt mit gedünstetem Fleisch (Geflügel, fettarmer Fisch) und gedünstetem Gemüse zu füttern. Das lässt sich gut vorkochen und im Kühlschrank portionsweise aufbewahren.
Bei den schweren Durchfällen wären eventuell auch Medikamente angebracht, die den Durchfall hemmen, das sollte aber erst mit dem TA besprochen werden. So bekam ich den Durchfall unseres Katers sehr gut in den Griff. Er bekam Loperamidkapseln, welche ich öffnete und das Pulver darin auf sein Lieblingsfressen gab. Die Dosis war natürlich geringer, nicht die ganze Kapsel. Ob das allerdings auch bei einer chronischen Entzündung angebracht ist...das kann ich dir leider auch nicht beantworten.
Kohletabletten fallen mir dann noch ein, die ja auch sehr gut das Wasser im Darm aufnehmen.
Bei den Gemüsen darauf achten, keine blähenden Gemüse zu nehmen. Karotten sind sehr gut verträglich, sie stopfen auch ein bissel. Blähende Gemüsesorten kann man mit Natron kochen, dann verlieren sie überwiegend ihre blähende Wirkung.
Gegen das Abnehmen haben wir unserem Hund Rinderfettpulver verabreicht, das gibt es bestimmt auch für Katzen. Das lässt sich wunderbar unter das Futter mischen.

Wenn du das noch nicht ausprobiert haben solltest, dann würde ich es versuchen. Vielleicht hilft es ja und die Lebensqualität wird besser.
Eine schwerer Entscheidung, ich kann das durchaus nachvollziehen. Ich hoffe, ich konnte ein bisschen helfen. Möglicherweise wollt ihr es ja so versuchen. Und das wäre bestimmt nicht egoistisch.
Ich drücke euch die Daumen und es wäre schön, wenn du uns auf dem laufenden halten könntest.
Viel Kraft wünsche ich euch, egal wie ihr euch entscheidet.
__________________
LG
Elwood (kein Moderator mehr, bitte beachten, wenn auch noch nicht geändert! Danke!)

°^°^°^°^°^°^°

Wer nichts weiß, muß alles glauben!

Geändert von Elwood (22.02.2009 um 18:15 Uhr).
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Alt 22.02.2009, 17:57
Benutzerbild von Wölkchen
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Elwood ist wirklich ein Experte.
Ich bin immer die erste, die dafür einsteht, ein Tier nicht zu quälen und unter Schmerzen leiden zu lassen.

Meiner Meinung nach, zeigen Katzen in den meisten Fällen ihre Schmerzen nicht, bis es fast zu spät ist, aber da all die anderen Verhaltensmuster Deiner Katze normal scheinen, würd ich erst noch alles andere ausprobieren.
Du könntest Deiner Katze, wenn Sie es zulässt eine kleine Windel (wie bei heißen Hündinnen) anziehen. Gibt es bestimmt im Fachhandel.

Wie Du schon sagst, so lange sich die Katze nicht zurückzieht und das Fressen verweigert, würd ich weiter für Ihr Leben und Ihre Gesundheit kämpfen. Ich selbst habe mit meiner Katze ein Wunder erlebt.

Aber bite darauf achten, dass Sie genügend Salze und Wasser zu sich nimmt, bei dem aktuten Durchfall. (aber das weißt Du ja sicherlich).

Meist ist es auch so, wenn die Schulmedizin an ihre Grenzen stößt, dass doch die Homöopatie doch Wunder wirken kann. Zumindest kann man es ausprobieren - schaden tut sie nicht.

Ich empfehle Dir die folgenden Preparate. Kanns alles unter folgendem Link nachlesen:
Homöopathie für Katzen

1. Mercurius corrosivus:
Dosierung: Alle zwei Stunden eine Tablette bis zu vier Gaben, danach eine Tablette dreimal täglich zwei bis drei Tage hindurch sollte in den meisten Fällen ausreichend sein.

dazu (wenn verträglich - bitte mit TA absprechen)
2. Arsenicum:
Dosierung: In akuten Fällen verabreichen Sie alle 15 bis 30 Minuten eine Tablette, bis zu sechs oder acht Gaben, wenn nötig. Danach wird die Behandlung mit einer Table

danach bei chronischem Durchfall:
Mercurius solubilis:
Dosierung: Am ersten Tag eine Tablette alle zwei Stunden, gefolgt von einer Tablette viermal täglich, fünf bis zehn Tage hindurch, je nach der zu behandelnden Krankheit.

eventell auch Silicea:
Dosierung: Dreimal täglich eine Tablette, zehn Tage hindurch. In wirklich chronischen Zuständen, wie bei gebrochenen Krallen, Hornhautentzündungen des Auges und Starerkrankungen muss die Behandlung eventuell über eine lange Zeitspanne hinweg mit einer Tablette zweimal täglich fortgesetzt werden.

Alle Medis bekommst Du in der Apotheke. Die Angaben sind bereits auf Katzen abgestimmt.

Homöopathie für Katzen

Ich wünsch Dir alles gute und drück die Daumen. Lass was von dir hören!
__________________
"Jipppiiiiiii! Bis zum nächsten Mal!"
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Alt 22.02.2009, 18:54
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Der Geist ist willig...
 
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Danke für eure Antworten.

Ihr habt sicher gelesen, dass wir nun schon seit drei Jahren damit konfronitiert sind und ic kann ehrlich auch nicht mehr.

Die Zyklen, in denen es ihr besser geht werden kürzer und eine Windel würde sie nur noch mehr quälen, da sie dann ja alles an den Haaren hinten hätte und gewaschen werden müsste.

Wir haben alles schon versucht:
Globuli, andere homöopathische Mittel, Futter unter ärztlicher Kontrolle selbst gekocht (Reis, Huhn, Kartoffeln, Gemüse, Innereien etc.)

Medikamentös gibt es nichts was wir machen können, denn der Durchfall und die Darmentzündung sind ja chronisch und ich war in zwei Kliniken und bei zwei Ärzten.

Meine Entscheidung ist heute gereift und ich werde morgen die Ärztin anrufen und fragen, ob sie auch einen Hausbesuch macht, um Kinga zu erlösen.
Es geht so nicht mehr.

Die Augen sind wach, aber die meiste Zeit liegt sie hier oder pienzt und maunzt ganz laut. Ich denke schon, dass sie eigentlich auch Schmerzen hat, denn das belastet die Organe ja auch.

So weh es mir tut, ich denke, es ist besser für sie, wenn sie geht, auch wenn ich mir das gar nicht vorstellen kann, dass sie nicht mehr auf meinem Kisse schläft etc.
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  #6 (permalink)  
Alt 22.02.2009, 19:02
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Hm, Beitrag weg...also nochmal:

Wir haben schon für sie gekocht - unter ärztlicher Beratung: Hühnchen, Gemüse, Reis, Kartoffeln, Innereien. Frisst sie nicht mehr und es hilft nicht viel.

Globuli und hoöopathische Mittel haben wir auch versucht.

In der Klinik hat sie Medikamente für Magen und Darm bekommen, von denen sie apathisch wurden.

Tee haben wir auch versucht, aber es ist extrem schwer ihr was zu verabreichen, da sie ihre Zunge so stellen kann, dass alles rausläuft.

Ihr seht, wir haben in den drei Jahren alles mögliche versucht.
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Alt 23.02.2009, 08:26
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Hallo Karla,
ich wünsche euch viel Kraft bei eurer Entscheidung.
Ich finde es schön, dass ihr es zu Hause machen wollt. So bleibt ihr der Streß mit der Fahrt zum TA erspart.
Eine mutige Entscheidung, ihr habt alles getan was möglich war. Und es ist nicht einfach sich für den anderen Weg zu entscheiden.
Ich denke an euch!
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LG
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Alt 23.02.2009, 08:41
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Leider doch nicht zu Hause:

Haben eben Kinga einschläfern lassen müssen.

Gestern habe ich ja schon darüber nachgedacht, aber sie war ja eigentlich sonst noch aktiv und es schien ihr gut zu gehen.

Ich bin also um halb zehn mit ihr ins Bett und hab gekuschelt. Hab, nachdem ich eingeschlafen war, auch Kotzgeräusche gehört, bin aber nicht aufgestanden und kurze Zeit später kam auch Wolfram (gegen 2 Uhr). Er hat das Pipi in der Küche und das Erbrochene weg gemacht.

Kinga sprang zu mir hoch aufs Bett und pienzte mich an. Hab sie dann gestreichelt, aber sie hat nicht mehr geschnurrt. Gegen drei hat sie erbärmlich gemaunzt und hat sich auf die kalten Fließen gelegt. Ich hab sie hochgenommen und das hat ihr wohl weh getan. Nachdem ich sie runtergelassen habe, ist sie einfach umgekippt und lag ne Weile auf dem Boden.

Dann ist sie immer wieder von Küche in den Flur und aufs Bett - ich immer mit ner Decke dazu gelegt und bei ihr gewesen. Wenn sie den Ort gewechselt hat und ich nicht schnell genug bei ihr war, hat sie ganz laut gejammert, bis ich da war.

Gegen 4 hat sie erneut erbrochen und ich habe gesehen, dass sie Blut gebrochen hat. War ganz dunkel, also angedautes/verdautes Blut. Später musste sie noch einmal erbrechen und es waren Gewebsstücke mit drin.

Wir haben gegen 4, halb 5 überlegt, ob wir in die Klinik gehen, haben auch dort angerufen, aber die waren wieder so blöd, dass wir enschieden haben zu warten, bis unsere Ärztin aufmacht.

Ich hab den Katzenkorb hingestellt und hab vorne aufgemacht. Kinga ist einfach reingelaufen und hat sich hingelegt. Das hat sie sonst nie gemacht. Sie hat sich sonst so gewehrt. Sie hat für uns die Entscheidung getroffen. Starke, tapfere Maus.

Beim Tierarzt war alles echt nett und sie hat uns Zeit zum Verabschieden gelassen. Wir waren auch bis zum Ende dabei.

Werden sie von jemandem verbrennen lassen, der die Asche in Holland auf Feldern verstreut.

Ich werde sie sehr vermissen. Ich kann mir ein Leben ohne sie momentan nicht vorstellen, aber für sie war es dir richtige Entscheidung.
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  #9 (permalink)  
Alt 23.02.2009, 11:24
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Hallo Karla,
menno, das tut mir so leid. Es ging doch recht schnell jetzt.
Sie ist schon alleine in den Katzenkorb, da muss ihr wirklich schlecht gegangen sein. Daran kann man mal wieder erkennen, dass Tiere sehr wohl wissen was Sache ist. Sie wusste, dass ihr geholfen wird.
Drück dich ganz lieb!
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  #10 (permalink)  
Alt 23.02.2009, 12:29
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Das hat mich auch gewundert und erstaunt. Meine Mum hat mir was geschickt:

Das Testament einer Katze

Wenn Menschen sterben, machen sie ein
Testament,
um ihr Heim und alles, was sie haben,
denen zu hinterlassen, die sie lieben.
Ich würde auch solch´ ein Testament machen,
wenn ich schreiben könnte.

Einem armen, sehnsuchtsvollen, einsamen
Streuner
würde ich mein glückliches Zuhause
hinterlassen,
meinen Napf, mein kuscheliges Bett,
mein weiches Kissen, mein Spielzeug
und den so geliebten Schoß,
die sanft streichelnde Hand,
die liebevolle Stimme,
den Platz, den ich in jemandes Herzen hatte,

die Liebe, die mir zu guter Letzt
zu einem friedlichen und schmerzfreien Ende
helfen wird,
gehalten im liebendem Arm.

Wenn ich einmal sterbe, dann sag' bitte
nicht:
"Nie wieder werde ich ein Tier haben,
der Verlust tut viel zu weh!"

Such Dir eine einsame, ungeliebte Katze aus
Und gib' ihr meinen Platz.

Das ist mein Erbe.

In Liebe Deine Kinga
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