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16.06.2007, 08:37
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Neuer Benutzer
Frischling
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Registriert seit: 08.06.2007
Ort: am Niederrhein
Beiträge: 18
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Mut für Besitzer kränkelnder Katzen
Hallo zusammen,
ich bin super neu hier in diesem Forum und lese immer ganz schreckliche Dinge über Katzenkrankheiten, die man sich überhaupt gar nicht vorstellen möchte.
Auch ich habe (hatte) eine kranke Katze. Sie ist weiß, hat grüne Augen (nicht taub) und eine Mischung zwischen Perser und Karthäuser. Leider ist sie besonders anfällig für Krankheiten.
Angefangen hat alles mit kahlen Stellen. Das hat sich nach einiger Zeit aber wieder von selbst gegeben. Wir haben nur die ganzen Benjamini-Pflanzen aus unserer Wohnung entfernt, da die Milch in den Stengeln total giftig ist.
Dann hat sie sich immer blutig gekratzt und wir wussten leider nicht, woher das kam. Der Tierarzt konnte ohne Blutabnahme nichts feststellen und uns empfohlen, das Futter zu wechseln. Ich habe anderes Futter aus dem Zoohandel geholt. Es hat aufgehört.
Dann wurde es ganz schlimm. Sie hörte gar nicht mehr auf, sich zu kratzen. Es bildeten sich kleine Krusten auf der Haut. Die arme Maus war ganz verknubbelt. Wir wussten gar nicht mehr, was los war. Der Tierarzt hatte zwar Blut abgenommen, war aber trotzdem nicht fähig genau zu diagnostizieren, was unser Flöckchen hat. Darauf hin haben wir zu dem angeblich besten Tierarzt der Stadt gewechselt. Der ist so unverschämt teuet, ABER er hat herausgefunden, dass Flöckchen:
1) die Niere nicht mehr in Ordnung hat
2) Pilze hat (bei Trockenfutter aus dem Zooladen meistens immer (das mal als Warnung)
3) und eine allgemeine Futterallergie
Baff, das war eine Diagnose, die uns einige Tage nicht hat schlafen lassen, wir dachten, unser Flöckchen müsste sterben. Tränen über Tränen.
Aber nicht umsonst wird der Tierarzt, den wir nun aufsuchten, als bester Tierarzt der Stadt bezeichnet.
Erstmal musste unser Flöckchen Diät halten. Der Tierarzt hat uns ein Futter von einer kleinen Firma empfohlen, die alle Lebensmittel für Katzen und Hunde (Nass- wie Trockenfutter) OHNE Farb,-, Lock,- und Aromastoffe, OHNE Konservierungsmittel und anderen schlechten Zusatzstoffen herstellt. Da musste sie ein bestimmtes diätisches Futter zu sich nehmen. Auch hat er uns VERBOTEN, unserer Katze Leitungswasser zu geben. So empfindliche Katzen reagieren auf die Reste von Reinigungschemikalien allergisch. So haben wir jetzt energetisiertes Wasser gekauft (gibt es in guten Bio-Läden).
Gleichzeitig wurde sie mit bestimmten anderen guten Pilzen behandelt, die den schlechten Pilzen entgegen wirken. Dann gibt es noch die sogenannte Bioresonanz, die mit Magnetfeldern (oder so ähnlich-habe es nicht ganz verstanden, kann man aber nachlesen) arbeitet. Dafür musste sich Flöckchen eine Art Gurt umschnallen und auf einer Matte liegen, die "gute Ströme" in den Körper hineinleitet und "schlechte Ströme" heraus. Alles wissenschaftlich nachgewiesen.
Das Ganze machen wir schon über ein halbes Jahr. Flöckchen geht es ja schon soviel besser. Die ganzen Verknubbelungen sind weg (das sind übrigens Giftstoffe gewesen, die sie nicht mehr über die "kaputte" Niere normal ausscheiden konnte). Sie nimmt wieder aktiv am Geschehen teil (wir haben insgesamt 3 Katzen und einen Kater), also sie spielt wieder mit, hat wieder Lebensfreude. Sie kotzt nicht mehr (das ist auch eine Folge von der kaputten Niere gewesen), sie bekommt wieder richtig Luft (die Giftstoffe hatten die Lunge schon angegriffen). Es gibt irgendeinen Richtwert, nach dem sich die Schwere der Allergie feststellen lässt. Dieser ist von 16 auf 10 gesunken.
Es ist eine wahre Freude, ihr dabei zuzusehen, wie sie langsam wieder gesund wird!!!
Sie muss jetzt weiter von der Firma (darf ich das sagen?) Vet-Conzept nierenentlastendes Futter essen. Sie darf nichts mehr aus dem Handel haben. Ich habe mittlerweile alle 4 auf dieses Futter umgestellt. Sie vertragen es wunderbar und die anderen 3 "Mäuse" sind kerngesund und entwickeln sich super Page Rankingächtig.
Mit diesem Beitrag möchte ich euch anderen echt Mut machen, nicht zu verzweifeln. Deren Geldbeutel es zulässt, kann ich nur dringendst empfehlen, den doch vielleicht etwas teureren Tierarzt sofort aufzusuchen. Für die mit dem etwas mageren Geldbeutel, dieses Futter von der tollen Firma ist zwar ein bißchen teurer, aber ich bin so etwas von überzeugt, dass es eurer Katze oder eurem Kater gut tun wird, nicht belastetes Futter zu essen.
Viele Grüße,
Butterfly
(Vielleicht mag der ein oder andere sich weiter mit mir auszutauschen, würde mich sehr freuen)!!!
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16.06.2007, 20:58
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Erfahrener Benutzer
wohnt hier im Zoo
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Registriert seit: 20.02.2007
Ort: Mannheim
Beiträge: 312
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Kann dem nur zustimmen.
Unser Wölkchen haben wir mit 12 Wochen zu uns geholt. Sie war super fitt, verspielt, verschmust, etc. ca. 1 Monat später wurde sie schlapp, hat weniger gefressen. Dann bekam sie auch noch hohes Fieber, Durchfall und Erbrechen. Es ging ihr gar nicht gut. Wir sind ab zum TA. Diagnose: Eine starke Angina, die so die Mandeln hat anschwellen lassen, dass sie gar nicht mehr schlucken konnte. Sie bekam Medikamente gegen Fieber und Schmerzen und zusätzlich Antibiotika. Unserem Wölkchen ging es nach 2 Tagen wieder besser. Doch plötzlich ging das Fieber, trotz weiter verabreichter Medikamenten wieder hoch. Sie sah noch schlimmer aus, wie zu beginn. Fieber über 42c°, grün-schleimiger Kot, Erbrechen von Gallensaft. Wieder ab zum TA! Verdacht: Wenn die Angina behandelt wird, die Symptome jedoch schlimmer werden und weitere dazu kommen, liegt meist ein Primärvirus vor. Also verdacht auf FIP, FIV oder Leukose. Da sie wenig getrunken hatten, und ihre Augen ganz glasig wurden und ihre Schleimhäute ganz hell waren, dh. die Scheimhaut im Auge weiß, Zunge hell und ihre Tatzen waren nich mehr rosa, sondern weiß, lag der Verdacht auf Leukose sehr nahe. Ich hab geheult wie ne Bekloppte. Ihr wurde Blut abgenommen und schnellstens untersucht. Kein verdacht konnte sich bestätigen. Keiner wusste, was los war. Ihr ging es immer schlechter, hat nicht gefressen und nicht getrunken. Aber sich übergeben. Ich habe ihr Futter mit Wasser püriert und ins Maul gespritzt. Zusätzlich eine Vitaminpaste gegeben und sie ausreichend mit Wasser versorgt. Alle Zwei bis vier Stunden Novalgin gegen Schmerzen und Fieber gegeben. Sie wurde weiter behandelt und trat einfach keine Besserung ein. Sie bekam auch Infusionen. Da sie das Antibiotika und die anderen Medikamente zur Besseren Versogung gespritzt bekommen musste, gingen wir jeden Tag zum TA! Wochenlang. An der Stelle, an der das Antibiotika gespritzt wurde (oberhalb der rechten Schulter) hatte sich ein Abzess gebildet. Es wurde immer größer und fing an zu eitern. Es musste wegoperiert werden, doch ihr ZUstand war für eine OP nicht stabil genug. Ein Teufelskreislauf. Da sie ja noch ein Baby war, war die ganze Sache noch kritischer!!! Der TA entschloss sich, da es keinen anderen Ausweg gab, einen Antibiotikahammer zu spritzen und sie bekam ein zusätzliches Immunaufbaupräparat! Es half! Wir sind 4 Wochen täglich zum TA! Haben die Behandlung und Medikamente bezahlt. Am Ende nur noch die Medikamente! Wir haben einen so tollen TA! Das ganze Team hat jeden Tag mitgezittert, ob sich ihr Zustand verbesserte! Das Abzess wurde, als es ihr besser ging operiert! Wir haben etwa 600-800€ an TA kosten aufbringen müssen. Bis heute weiß niemand, was für einen Virus unser Wölkchen hatte! Aber sie ist jetzt wieder völlig gesund! Eine absolute Prachtmieze! (s. Galerie)
 Mann darf die Hoffnung nie aufgeben, das erdenklich Beste für sein Tier tun und auch keine Mühen und Kosten scheuen! Man kann immer mit seinem TA des Vertrauens sprechen. Eine Ratenzahlung ist oftmals möglich und man hat dafür Verständnis. Das Wohl des Tieres sollte vor dem finanziellen Aspekt stehen.
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 "Jipppiiiiiii! Bis zum nächsten Mal!"
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16.06.2007, 22:00
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Neuer Benutzer
Frischling
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Registriert seit: 08.06.2007
Ort: am Niederrhein
Beiträge: 18
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Zitat:
Zitat von Wölkchen
Aber sie ist jetzt wieder völlig gesund! Eine absolute Prachtmieze! (s. Galerie)
 Mann darf die Hoffnung nie aufgeben, das erdenklich Beste für sein Tier tun und auch keine Mühen und Kosten scheuen! Man kann immer mit seinem TA des Vertrauens sprechen. Eine Ratenzahlung ist oftmals möglich und man hat dafür Verständnis. Das Wohl des Tieres sollte vor dem finanziellen Aspekt stehen.
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Die Bilder sind ja so etwas von süß!! Diese Farbe und Augen. Einmalig!
Ich wollte deinem Beitrag noch etwas zuschustern. Ich finde sowieso, dass wenn man sich ein Tier (auch ein größeres Tier) anschafft, sich das bewusst machen sollte, dass es auch zu Extremfällen wie Krankheit kommen kann und dass man dafür auch "gerade" steht und diese Kosten auch auf sich nimmt. Nur mal eben so sich ein Tier anzuschaffen, weil es ja doch so süss ist, und dann im Krankheitsfalle nicht richtig handeln zu können, finde ich persönlich nicht gut. Kauft man sich ein Tier hat man auch Verantwortung zu tragen!
Viele Grüße,
Butterfly
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