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  #1 (permalink)  
Alt 28.09.2011, 01:05
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Der Geist ist willig...
 
Registriert seit: 28.09.2011
Ort: Nürnberg
Beiträge: 4
Ausrufezeichen Verzweifelt - Katze seit Monaten am Kotzen

Hallo, Leute!

Bin neu hier und entschuldige mich, falls ich etwas doppelt oder falsch poste. Ich bin langsam echt verzweifelt, was meine Katze anbelangt.

Katze: Europäisch Kurzhaar
Art: Wohnungskatze mit gelegentlichem Gartenauslauf
Alter: ca. 16/17 Jahre alt

Vor Monaten schon fiel uns auf, dass meine Katze auffällig häufig das Kotzen anfängt, meistens morgens. Dachten zunächst: "Okay, ist der morgendliche Hunger" und hielten das vorerst nicht für weiter tragisch. Mittlerweile kotzt sie jeden Tag, manchmal sogar mehrmals.

Verlauf:
Anfangs bekam sie nur Nassfutter von Kitekat und sonstigen recht guten Marken. Sie fing an, das Futter pikiert zu ignorieren, kotzte hin und wieder darauf. Also teurere Marken wie z.B. Whiskas gekauft -> gleiches Spiel. Irgendwann waren wir soweit, dass wir zunächst nicht mehr wussten, was wir ihr noch füttern sollen, weil sie kaum etwas anrührte, höchstens nach dem Motto "der Hunger treibt's rein".

TA aufgesucht. Vorbemerkung: Vor einiger Zeit hat die TA bereits festgestellt, dass die Katze recht wenig weiße Blutkörperchen hat, das aber soweit kein Problem sei, wir sollten lediglich auf eine gute Ernährung achten.
Also beim TA nun gewesen. TA stellt fest: Eiweiß-Allergie. Wir sollen nur reines Futter (z.B. NUR Huhn oder NUR Fisch usw.) füttern, damit wir ausklabüstern können, auf welches Eiweiß konkret sie denn allergisch sein soll. Also haben wir natürlich (mittlerweile von sämtlichen teuren Marken) nur das (angeblich) beste Futter gekauft. Der Reihe nach verfüttert. Royal Canin & Shesir mitunter.

Eine Zeit lang haben wir ihr Büffel, Känguru und Strauß von (Name vergessen) gegeben. Das schien sie zu vertragen, Meeresfrüchte hat sie sogut wie sofort wieder erbrochen. Aber auf diese 3 Sorten hat sie dann auch nach einiger Zeit angefangen, zu erbrechen. Teilweise Stunden nach dem Essen, manchmal ohne Vorwarnung und richtig heftig meines Erachtens.

Als wir letztens im Urlaub waren, kümmerte sich meine Oma um die Katze. Oma hat ihr nebst Nassfutter auch gutes Trockenfutter (verschiedene Geschmäcker und Arten - Indoor, 13+ usw.) gegeben. Das TroFu schien sie anfangs zu vertragen. Aber natürlich kotzt sie das jetzt auch. Auch halt mal mitten in der Nacht ohne Vorwarnung. Außerdem erbricht sie sich mehrmals hintereinander, bis nur noch dickflüssiger, gelblich-weißer Schaum kommt.

Sie ist mittlerweile in den Flanken deutlich abgemagert. Auch scheint sie beim Erbrechen sich sehr unwohl zu fühlen, denn sie stöhnt leise und kurz, wie unter flüchtigen leichten Schmerzen. Ihr Fell beginnt bereits struppig zu werden. Sie trinkt viel und häufig Wasser, am liebsten nur noch aus der Badewanne. Ansonsten verhält sie sich relativ normal. Der Apettit ist ja da, nur behält sie nichts mehr, außer ihre Leckerlis (diese Stengelchen), sogar die vom ALDI. Von meinem Käsebrot reißt sie mir fast den Käse runter, so wild ist die da drauf.

Ein Versuch, mal wieder auf ganz normale, billige Marken (REWE) umzusteigen, scheiterte vorhin ebenso in einer riesigen "Kotze"-Pfütze.

Wer sich bis hierher durchgelesen hat: Danke für die Geduld.

Ich bin langsam echt verzweifelt und weiß beim besten Willen nicht mehr, was ich machen soll.

Liebe Grüße derweil
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  #2 (permalink)  
Alt 03.10.2011, 08:24
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Der Geist ist willig...
 
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Beiträge: 6
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Deine Katze erbricht sich nicht an den Leckereien sondern nur am Futter?

Lg
Ivonne
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  #3 (permalink)  
Alt 03.10.2011, 10:34
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Der Geist ist willig...
 
Registriert seit: 28.09.2011
Ort: Nürnberg
Beiträge: 4
Unglücklich

Es schien so. Aber das hat sich erledigt. Sie ist über die Regenbogenbrücke gegangen.

Des Rätsels Lösung:
Magen und Bauchspeicheldrüse waren verkrebst. Die letzten Tage waren so heftig, weil sie einen Darmverschluss hatte, hervorgerufen durch einen entzündeten Lymphknoten, der draufgedrückt hat.

RIP, mein Schatz.
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  #4 (permalink)  
Alt 03.10.2011, 11:27
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Der Geist ist willig...
 
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hoffe das deine Katze nicht zu sehr gelitten hat.
und das sie da wo sie/er jetzt ist, gut aufgehoben ist

Hab einen meiner Kater an FIP verloren, vor knapp 2 wochen.

LG
Ivonne
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  #5 (permalink)  
Alt 03.10.2011, 12:48
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Der Geist ist willig...
 
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Danke. Es ging ihr gar nicht gut, aber ich hoffe, dass sie nicht allzu sehr gelitten hat ;-( Dort im Katzenhimmel kann sie wieder fressen, ohne erbärmlich ko... zu müssen, ohne abzumagern, ohne Schmerzen *traurig lächel*

Oh, das tut mir leid mit deinem Kater. Sie haben es nun sicher wieder besser, unsere Schätzchen.

LG
Shima
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  #6 (permalink)  
Alt 03.10.2011, 21:02
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Der Geist ist willig...
 
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Beiträge: 6
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Ich denke schon. Da er seid einiger Zeit unter Urinsteinen gelitten hat. Wir es zwar mit Medikamenten und Spezialfutter in den Griff bekamen. Und dann schaute er mir den *Wasserbauch* eines Nachmittags nach der Arbeit... und dann hies es Für uns.. Notdienst, wo es dann die tödliche Diagnose gab.

Wir hätten ihm noch Zeit kaufen können, indem man immer und immer wieder die Flüssigkeiten aus der Bauchhöhle und um die Lunger herum entfernt... aber das taten wir ihm nicht an. Jedesmal die Tortour TA... das absaugen.. warten bis sich wieder einiges angesammelt hat und das ganze wieder von vorne.... Das ist für uns Tierquälerei.

Ich hoffe das man eines Tages ,und das bald, irgendwas gegen diese hässliche Krankheit findet.

Ja, unsere Katzen sind nun in den ewigen Jagdgründen und dürfen nun Ihren Gelüsten nachkommen!

LG
Ivonne
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  #7 (permalink)  
Alt 05.10.2011, 06:09
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Der Geist ist willig...
 
Registriert seit: 28.09.2011
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Nein, das wäre wirklich kein schönes Leben für den kleinen Stubentiger gewesen.

Wir haben auch diese Entscheidung getroffen. Während der OP (es war vorher nicht klar, ob es nicht vllt. nur die Entzündung war zu dem Zeitpunkt) stellte sich eben die Diagnose raus, dass fast alles verkrebst ist (ging rasend schnell - vor 2 Monaten war das Blutbild einwandfrei ). Man hätte ihr sämtliche Teile von Organen herausnehmen müssen. Aber das hätte ihr auch nur wenige Wochen verschafft, während derer sie eh nur an Wundschmerz gelitten hätte. Also ließ die TÄ sie nach unserem Einverständnis während der Narkose gehen.

Wir dürfen unsere Schätzchen ja nicht aus purem Egoismus leiden lassen. Schließlich lieb(t)en wir sie <3

LG
Shima
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  #8 (permalink)  
Alt 13.10.2011, 04:27
Erfahrener Benutzer
Spitzen Tierpfleger
 
Registriert seit: 06.05.2011
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ist das kleinetier schon alles gewohnt? die ist immer von menschen abhaenrig.





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