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  #1 (permalink)  
Alt 28.05.2008, 10:37
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Der Geist ist willig...
 
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Ausrufezeichen Scheinschwangerschaft - chemische Kastration?

Hallo,

Ich habe zwei 3jährige Kaninchendamen, die leider ständig scheinschwanger sind und sich deshalb inzwischen ständig streiten.
Da das so nicht weitergehen kann, habe ich über eine Kastration von beiden nachgedacht.
Der Tierarzt, bei dem ich angerufen und dem ich die Situation erklärt habe, meinte allerdings, dass so eine Kastration eine hohes Risiko ist und man es zuvor mit einer chemischen Kastration probieren könnte.

Was haltet ihr davon? Habt ihr Erfahrungen damit gemacht? Was ist zu beachten?

Ist das erste Mal, dass ich davon höre und ich habe so überhaupt keine Meinung dazu...
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  #2 (permalink)  
Alt 28.05.2008, 14:03
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Hallo!
Meinte der Tierarzt mit der chemischen Kastration, dass deine Hasendamen die Pille bekommen sollen?
Wenn ja, damit hab ich schon Erfahrungen gemacht. Meine Häsin hat sich während einer Scheinschwangerschaft mal Wunden am Hals gebissen, so dass die Tierärztin meinte da müsse man was machen, also hat meine Häsin dann 1 mal pro Woche die Pille bekommen... Leider hat das nicht angeschlagen, die nächste Scheinschwangerschaft ließ nicht lange auf sich warten, mit erneuten Wunden...
Also hab ich sie kastrieren lassen, den Eingriff hat sie, trotz ihrer damaligen 5 1/2 Jahre gut überstanden.
Ich denke aber, dass wenn der Tierarzt die Pille für deine Hasendamen meint, dass du das erstmal ausprobieren solltest, vielleicht springen deine beiden ja besser drauf an und du kannst ihnen und dir denn Stress einer OP ersparen.
lg

Geändert von cocosan (28.05.2008 um 14:12 Uhr).
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  #3 (permalink)  
Alt 10.08.2008, 19:47
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hallo,
meine kaninchendame ist seit sie ihren partner hat alle zwei wochen scheinschwanger, also sie beginnt auch so ziemlich auf den tag genau an ein nest zu bauen und rupft sich sehr (zumindest empfinde ich das so, ich hab keine vergleichsmöglichkeit von anderen kaninchendamen). da habe ich mal den tierarzt angerufen und er meinte, dass das nicht normal ist wenn das so oft vorkommt. das wäre auf eine mögliche veränderung der zysten oder der gebärmutter zurück zu führen. ich kann mir das aber nicht genau vorstellen. kennt sich da einer mit aus?
im schlimmsten fall wurde auch mir eine kastration vorgeschlagen, da die ständige scheinschwangerschaft körperlich nicht gut für das tier ist (das rupfen und die zitzenvergrößerung). vorher könne man homöopathische mittel versuchen, die jedoch nicht immer anschlagen. hat das hier schonmal jemand versucht, oder ist damit bloß diese kaninchenpille gemeint?
die kastration wäre mir sehr unlieb, natürlich wegen dem risiko aber um ehrlich zu sein auch der finanzielle aspekt (ich bin bloß eine angehende studentin ). was kostet denn diese pille?
hat jemand noch andere behandlungserfahrungen die wirken sollen?
wenn die kleine in zwei wochen schon wieder scheinschwanger ist werde ich sie mal dem tierarzt vorstellen...
liebe grüße
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  #4 (permalink)  
Alt 11.08.2008, 09:21
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hallo!
als ich meine häsin damals habe kastrieren lassen, kam bei der op heraus, dass sie bereits zysten und einen kleinen tumor an der eierstöcken hatte... ein gründlicher check ist also wohl nicht das verkehrteste, bevor man sich gegen eine kastration entscheidet... meine häsin ist übrigens bis jetzt sehr munter, die kastration hat ihr nichts ausgemacht, scheinschwangerschaften ade, und auch tumore oder zysten haben sich bisher nicht wieder gebildet! hätte ich meine häsin damals nicht kastrieren lassen, wäre sie jetzt wohl schon nicht mehr
die pille, die mein tierarzt meiner häsin damals verschrieben hat, war kein homöopathisches mittel, sondern eine hormonbehandlung, also ähnlich der pille für menschen...
wegen dem kostenfaktor:
die dosis war 1 pille pro woche und die packung mit 10 - 15 tabletten hat glaub ich damals 22 € oder so gekostet... genauer kann ich dirs nicht sagen, da das schon 1 jahr her ist. für die kastration hatte mein tierarzt 100€ angeschlagen, da die op, aufgrund der zysten und des tumors dann länger und komplizierter war, hab ich damals knappe 200€ bezahlt... fäden ziehen waren dann nochmal 15€ oder so...
liebe grüße
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  #5 (permalink)  
Alt 12.08.2008, 12:00
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ohje, das klingt aber nicht grad ermutigend
naja die pille rentiert sich preislich dann auch nich grad, muss ich eben an mein gespartes ran..
wie ist das denn mit ihrem wesen gewesen? hat sie sich nach der kastration verändert? bei den rammlern ist das ja manchmal der fall.. wenn das bei den weibchen auch so ist, wie drückt sich das bei ihnen denn aus?
liebe grüße
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  #6 (permalink)  
Alt 13.08.2008, 12:44
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also, angeblich soll sich die kastration bei weibchen auswirken, ihr revierverhalten soll weniger ausgeprägt sein und sie sollen umgänglicher werden... konnte bei meiner häsin aber keinerlei veränderung feststellen, sie ist immernoch genau so eine zicke wie vor der op...
aber sie war zum zeitpunkt der op auch schon recht alt (5 1/2), so dass die tierärztin meinte, dass sich ihr verhalten schon so eingeprägt hat, dass sich da wohl deswegen nix verändert hat...
wegen verhaltensänderung würd ich aber einfach mal den tierarzt fragen, der hat dann da mehr ahnung
liebe grüße
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  #7 (permalink)  
Alt 14.08.2008, 12:32
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hallöchen,
erstmal vielen dank für die informativen antworten, haben mir echt weiter geholfen.
bei der nächsten scheinschwangerschaft werde ich meine maus mal dem tierarzt vorsetzen und sie untersuchen lassen.. sicher ist eben sicher.
liebe grüße
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Stichworte
chemisch, kastration, scheinshwanger

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