
03.11.2010, 06:18
|
 |
Benutzer
Ist öfters hier...
|
|
Registriert seit: 24.02.2009
Ort: Freiberg/Sachsen
Beiträge: 61
|
|
Ich hatte auch so ein Problem mit meiner Labrador-Stafford-Hündin...
Ich hab sie mit einem Jahr aus dem Tierheim geholt, ein wichtiges Auswahlkriterium war, dass der Hund nicht klefft und sie war die einzige im Tierheim, die nicht rumgeklefft hat. Alles schön und gut, die ersten vier Wochen.
Ich bin Nacht´s nicht zu Hause gewesen (Nachtschicht) und mitten in der Nacht rief mich mein Vermieter an und beschwerte sich über das Kleffen. (Das war echt laut durch´s Handy zu hören...) Von da an ging´s los mit Kleffen, wenn sie allein war, trotz einen Zweithund.
Ich hab das Problem in der Jung-Hunde-Stunde (Hundeschule) angesprochen und mein Trainer sagte nur, so kann man da nicht viel machen, da meine Hündin bei jeglichen Menschengeräuchen still war. Er hat mir dann ein Halsband gegeben, welches auf Vibrationen der Stimmbänder reagiert und irgendeinen Duft aussprüht (mag der Hund wohl nicht besonders...). Ich hab das Halsband auch immermal so dran gemacht, damit meine Hündin das Sprühen nicht mit dem Halsband in Verbindung setzt.
Also, Fazit war, ich hab das ein halbes Jahr gemacht (mit ans Halsband gewöhnen und abgewöhnen) und heute ist der Hund still, wenn ich nicht da bin und das sogar ohne Zweithund. Ich brauch das Halsband heute gar nicht mehr, sie hat einfach verstanden, dass nicht´s passiert, wenn sie einfach die Zeit ohne mich mit schlafen nutzt.
Der Hund braucht meiner Meinung nach keinen "Therapeuten", man sollte ihm einfach nur unkompliziert zeigen, wie man es gern hätte und der Hund ein ruhigeres Leben ohne Herrchen/Frauchen haben kann. Man kann nun mal einfach nicht eingreifen bei solchen Unarten... Da haben mir die Hilfsmittel ganz gut geholfen und die Hälsbänder gibt es auch legal im Zooladen zu kaufen... Mach das mit Ratschlägen von mehrern Hundetrainern und bilde deine eigene Meinung drüber....
Ich wünsche Dir und Deinem Hund viel Glück....
Lieber Gruß Niesl
|