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  #1 (permalink)  
Alt 22.06.2010, 21:09
Neuer Benutzer
Der Geist ist willig...
 
Registriert seit: 22.06.2010
Beiträge: 1
Unglücklich Warum nur... Nervlich am ENDE

Hallo!
Ich habe wieder einen Hund zur Ausbildung, aber so etwas habe ich noch nie erlebt.
Mit zehn Wochen kam der Hund zu mir. Langsam habe ich ihn daran gewöhnt alleine zu sein. Ausserdem ist auch immer jemand im Haus. Einer meiner Geschwister oder so. Wenn nun abends alle weg sind bis auf meinen Mann und ich ist die Hölle los. Mein Mann trifft sich zB. mit Freunden. Ich bin für fünf Minuten im Keller. Es ist nicht gelogen, es sind wirklich nur 5!! Minuten. Der Hund kann überall hin. Wohnzimmer, Küche, Garten. Flur.
In der Zeit wo ich im Keller oder sonst wo bin, kläft er wie ein widerlicher Schei**köter. Ich kann es nicht mehr ertragen. Er ist nun 5 Monate alt und es war nie ein Problem. Seit zwei / drei Wochen fängt er aus unerklärlichen Gründen mit dem Terror an.

Er kläfft uns die Kinder wach. Wenn sie nich weinend ins Wohnzimmer kommen, liegen sie im Bett und haben unendlich Angst, weil sie das Terrorbellen nicht einordnen können.
Dann können sie nicht mehr schlafenb, bis sie ein / zwei Stunden später bei meinem Mann oder mir auf dem Sofa einschlafen.
Ich bin nervlich am Ende. Die Situation hat sich nicht geändert. Nie war es ein Problem, aber jetzt geht die Hölle los.
Wir haben keine Chance ihn in flagranti zu erwischen und ihn zu bestrafen, weil er, sobald er einen von uns auf der Treppe hört schwanzwedelt im Flur wartet. Er hat schon die Glasscheibe im Flur geschafft.
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  #2 (permalink)  
Alt 08.07.2010, 15:24
Benutzerbild von Sylvia
Erfahrener Benutzer
Spitzen Tierpfleger
 
Registriert seit: 06.10.2009
Ort: Berlin
Beiträge: 150
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das hört sich ja wirklich nicht gut an.Ihr und auch der Hund seit am Ende.Ich würde eine Hundeschule oder eine Konsultation da vorschlagen.Er ist ja erst 5 Monate also noch ein "Baby".Da muste Nerven haben.Aber es kommen auch andere Zeiten.Sind deine Kinder noch klein,vielleicht hättet ihr noch warten sollen mit der Anschaffung des Hundes.Es wächst dir alles über den Kopf und bitte nicht an den kleinen Kerl auslasen.Er muß "LERNEN".
__________________
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  #3 (permalink)  
Alt 08.07.2010, 15:31
Benutzerbild von floh07
Benutzer
Kennt sich schon aus...
 
Registriert seit: 06.10.2007
Ort: NRW
Beiträge: 74
Standard

bei uns gibt es hier tiertherapeuten, die auch gleihzeitig welpengruppen anbieten.vielleicht könntest du ja al schauen,ob es so etwas auch in eurer umgebung gibt.dann kann man gleich an dem arbeiten,was das problem ist und gleichzeitig gemeinsam mit anderen welpen neue dinge lernen.
wir haben das problem mit dem alleine lassen auch noch vor uns und leider meint unser jack-russel,immer,wenn man sich nicht um ihn kümmert, muss man sich halt etwas suchen,was man zerpflücken kann.
hoffe,dass ihr das problem bald in den griff bekommt!
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  #4 (permalink)  
Alt 03.11.2010, 06:18
Benutzerbild von Niesl
Benutzer
Ist öfters hier...
 
Registriert seit: 24.02.2009
Ort: Freiberg/Sachsen
Beiträge: 61
Standard

Ich hatte auch so ein Problem mit meiner Labrador-Stafford-Hündin...
Ich hab sie mit einem Jahr aus dem Tierheim geholt, ein wichtiges Auswahlkriterium war, dass der Hund nicht klefft und sie war die einzige im Tierheim, die nicht rumgeklefft hat. Alles schön und gut, die ersten vier Wochen.
Ich bin Nacht´s nicht zu Hause gewesen (Nachtschicht) und mitten in der Nacht rief mich mein Vermieter an und beschwerte sich über das Kleffen. (Das war echt laut durch´s Handy zu hören...) Von da an ging´s los mit Kleffen, wenn sie allein war, trotz einen Zweithund.
Ich hab das Problem in der Jung-Hunde-Stunde (Hundeschule) angesprochen und mein Trainer sagte nur, so kann man da nicht viel machen, da meine Hündin bei jeglichen Menschengeräuchen still war. Er hat mir dann ein Halsband gegeben, welches auf Vibrationen der Stimmbänder reagiert und irgendeinen Duft aussprüht (mag der Hund wohl nicht besonders...). Ich hab das Halsband auch immermal so dran gemacht, damit meine Hündin das Sprühen nicht mit dem Halsband in Verbindung setzt.
Also, Fazit war, ich hab das ein halbes Jahr gemacht (mit ans Halsband gewöhnen und abgewöhnen) und heute ist der Hund still, wenn ich nicht da bin und das sogar ohne Zweithund. Ich brauch das Halsband heute gar nicht mehr, sie hat einfach verstanden, dass nicht´s passiert, wenn sie einfach die Zeit ohne mich mit schlafen nutzt.
Der Hund braucht meiner Meinung nach keinen "Therapeuten", man sollte ihm einfach nur unkompliziert zeigen, wie man es gern hätte und der Hund ein ruhigeres Leben ohne Herrchen/Frauchen haben kann. Man kann nun mal einfach nicht eingreifen bei solchen Unarten... Da haben mir die Hilfsmittel ganz gut geholfen und die Hälsbänder gibt es auch legal im Zooladen zu kaufen... Mach das mit Ratschlägen von mehrern Hundetrainern und bilde deine eigene Meinung drüber....

Ich wünsche Dir und Deinem Hund viel Glück....

Lieber Gruß Niesl
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Stichworte
allein sein, bellen, terror

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