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  #1 (permalink)  
Alt 08.02.2009, 15:12
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Der Geist ist willig...
 
Registriert seit: 08.02.2009
Beiträge: 1
Standard unruhige Hündin. Wir brauchen Hilfe

Ich habe ein große Problem und hoffe hier einen Rat erhalten zu können, was ich ändern kann.


Es geht um Basharie. Meine junge Hovawarthündin.
Soeben komme ich mit ihr von einem Spaziergang zurück.

Naja, Spaziergang kann man es nur bedingt nennen.....

Bei uns gestaltet sich jeder Gang zu einem reinsten Drahtseilakt.

Basharie hat ein völlig unbeständiges Nervenkostüm. Jede noch so kleine Unregelmässigkeit bringt sie völlig aus dem Konzept. Sie rennt durch die Gegend wie ein aufgescheuchtes Huhn, lässt sich mit nichts locken. Sie dreht wirklich völlig durch.

Sie ist völlig resistent gegen alles. Hektisch rennt sie von links nach recht und wieder zurück. Verwickelt sich in Sträuchern und knallt in die Leine. Ich werde wahnsinng! So verliert jeder noch so tolle Spaziergang sein schönes Feeling.

Eben hat sie Mitten auf der Strasse einen Steinlöwen verbellt der an einer Mauer saß.....

Sie hechelt und steht sichtlich unter Stress.

Ich habe keine Ahnung warum sie so ist.

Sie hat eine gute Praegung genossen, war aber nie die sicherste Hündin. Ich muss dazu sagen, dass sie aus einer sehr schlechten Zucht stammt und daher auch nicht die gefestigsten Elterntiere vorweisen kann.

Wir haben noch einen zweiten Hund. Dieser ist völlig souverän und lässt sich zum Glück von ihr nicht mitreissen.

Ich habe den Eindruck dieses Verhalten wird immer schlimmer.
Ein gesundheitliches Problem können wir auschliessen. Das hatten wir schon in Betracht gezogen, konnte es aber nach der gesammten Bandbreite an Untersuchungen ausschließen. Es muss also etwas psychisches sein.

Kann mir vielleicht jemand einen Rat geben?

Falls dazu noch Infos nötig sind, werde ich diese gern liefern.
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  #2 (permalink)  
Alt 12.02.2009, 16:22
Neuer Benutzer
Der Geist ist willig...
 
Registriert seit: 08.02.2009
Beiträge: 14
Standard hm...

Deine Huendin hat anscheinend eine Menge schlechte Erfahrungen gemacht oder ist kaum sozalisiert worden.

Das wird ein hartes Stueck arbeit...bitte meld dich in ner Hundeschule an oder besser, schau mal im Internet nach Hundetrainern die zu dir nach Hause kommen und sich das mal ansehen. Denn vom Internet aus ist das echt schwer zu beurteilen. Ist vielleicht nicht gerade billig, aber auf jeden Fall super Hilfreich.

Wichtig ist, dass sie das Gefuehl hat, das du, als ihr Frauchen/Herrchen und Rudelfuehrer die Sache immer unter Kontrolle hast. Das heisst, also das du sie durch schwierige Situationen leitest und sie keine Angst haben muss, weil du sie ja beschuetzen wuerdest, falls etwas waere. Vielleicht vertraut sie dir einfach noch nicht so...

Aber wie gesagt, das ist alles wirklich schwer aus der Ferne zu beurteilen...Hoff das du das alles hinbekommst.

lg und viel Glueck!!!
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  #3 (permalink)  
Alt 01.03.2009, 21:46
Neuer Benutzer
Der Geist ist willig...
 
Registriert seit: 26.02.2009
Beiträge: 14
Standard

ich kann Diddy nur Recht geben ! Hudeschule kann dir da wirklich helfen !

bis dahin ein Tip... zeig KEIN Mitleid dem Hund gegenüber ! Wenn der Hund in einer Situation ist, die ihn unsicher macht, merkt der Hund aber gleichzeitig auch dein Mitleid und wird sich daran orientieren.
Fazit; bleib und reagiere so normal wie möglich... ignorier (wenn möglich) das Verahlten des Hundes. So hilfst du ihr, Sicherheit in dieser Situation zu finden.
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  #4 (permalink)  
Alt 20.03.2009, 02:36
Benutzerbild von Niesl
Benutzer
Ist öfters hier...
 
Registriert seit: 24.02.2009
Ort: Freiberg/Sachsen
Beiträge: 61
Standard das klingt schwierig...

das klingt vorallem nach viel arbeit...

also ich würde das Verhalten erher als Angst deuten... Sie ist sich unsicher und fühlt sich nicht beschützt, darum versucht sie die "Gegner" (die auch ein Stein sein können) anzubellen und zu verscheuchen. Ich erklär mal kurz...

Hunde sind Rudeltiere und haben immer einen Rudelführer, der auch auf das Rudel aufpasst. Und nun stell dir mal vor, aus dem Rudel wird ein Hund rausgenommen und steht nun ganz allein da und muss allein auf sich aufpassen. Dann wird er hektisch, weil er denkt, dass alles gefährlich ist (er kennt es ja nicht).

Deine Aufgabe ist es, ihm Sicherheit zu geben aber klare Grenzen zu zeigen. Du musst ganz deutlich für den Hund der "Boss" (also der Rudelführer) sein. Selbst spielen würde ich für ne Zeit komplett weg lassen. DU BIST DER RUDELFÜHRER!!!!

Vielleicht kann auch euer 2. Hund dabei helfen, wenn er mit geht... Vielleicht schaut sich euer Problemhund dann was von dem anderen ab...

Also, das hier ist auch nur ne Vermutung, diese auch ein paar Begründungen hat.

Aber man sagt ja auch, dass Hunde meist sein Herrschen/Frauschen spiegeln... Und so sind wie sie... Muss du dann deine Vergleiche ziehen... Stimmen tut es, denn ich kann es mehrfach bestätigen...

Du kannst ja mal sagen, ob was raus gekommen ist...

Bis dahin.... Viel Glück und viele liebe Grüße auch an die Hunde.....

Nisel
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