
17.12.2010, 17:51
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Erfahrener Benutzer
wohnt hier im Zoo
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Registriert seit: 28.08.2006
Beiträge: 231
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hi lale
man muss allerdings differenzieren: wer sich einen Mops vom Züchter holt erhöht die Nachfrage nach diesen Tieren. Nur wenn Nachfrage da ist wird auchgezüchtet. Keine Nachfrage -> Rasse wird seltener. Tierheimtiere: da verdient der Züchter nur indirekt am Erstkäufer.
Im Prinzip hast du recht, wenn sie da sind sinds arme Viecher, und drum kümmern muss sich jemand, man kann sie nich einfach entsorgen, das geht nicht.
das Problem ist nur: Möpse sind genetisch ziemlich degeneriert.
Atemprobleme wie bei eigentlich allen brachycephalen Rassen sind eigentlich immer da. Ein bisl besser ist es bei "Sportmöpsen" oder "Retromöpsen", die eine etwas längere Schnauze haben.
Das Problem ist als Brachycephalensyndrom bekannt.
Das beginnt an den Nasenlöchern (oft schlitzförmig und zu eng). Wweiter gehts mit den Nasenmuscheln (die für die kleine Nase zu groß sind und nach hinten in den Rachen wandern können, ausserdem engen sie das Lumen zusätzlich ein) dann kommt das Gaumensegel und schließlich die Luftröhre (durch die große Atemanstrengung kann sie abflachen und im schlimmsten Fall kollabieren)
Nicht selten werden Möpse schon wegen einer Hyperplasie des Gaumensegels operiert, was eigentlich nicht sein müsste, wären sie nicht so kurznasig.
Dazu komen bei Möpsen neben den Atemproblemen noch ne verkrümmte Wirbelsäule, Keilwirbel, es gibt ne mediale Patellaluxation (kommt eh häufig bei Zwergrassen aufgrund einer Dysplasie vor), also alles im allen ein ziemlich vorbelastetes Tier, das in den meisten Fällen mindestens eins dieser Probleme im lauf des Lebens entwickeln bzw ausprägen wird.
Man sollte sich ne anschaffung zumindest gut überlegen, das kann nämlich ganz schnell ein ganz teures Haustier werden. versichern ist da nicht das dümmste.
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