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  #1 (permalink)  
Alt 09.11.2010, 20:58
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Der Geist ist willig...
 
Registriert seit: 09.11.2010
Beiträge: 1
Standard merkwürdige anfälle

Halli hallo,

ich bin ein wenig ratlos und hoffe auf eure unterstützung. vielleicht hat jemand schon mal was ähnliches gehört oder gesehen:

ich habe eine 4 1/2 jahre alte labradorhündin, die bisher immer fit war. im august hat sie urplotzlich angefangen mit dem kopf zu wackeln. ich weiß garnicht wie ich das beschreiben soll. sie hat ihren kopf geschüttelt als würde sie nicken. so heftig das ihre ohren und leftzen mitwackelten. es war aber offenbar nur der kopf den sie nicht mehr kontrollieren konnte. sie ist auf mich zu gekommen als ich erschrocken ihren namen gerufen hab. sie hat sich streicheln lassen, sie konnte wie gesagt laufen...

ich habe sofort den tierarzt angerufen und das ganze als epileptischen anfall beschrieben. der sagte jedoch das bei einem epileptischen anfall der ganze hund zittern würde, alles unter sich lassen würde und dies sicher keine epilepsie sei. zur sicherheit bin ich trotzdem in die praxis gefahren. dort angekommen war der ganze spuk natürlich vorbei. der arzt meinte nochmal ich soll mir keine sorgen machen und das ganze beobachten. der hund sei agil und würde auf ihn einen kerngesunden eindruck machen.

das war wie gesagt im august. heute ist das selbe wieder passiert. ich muß dem tierarzt insofern recht geben als das es nur wenige sekunden sind in denen sie den kopf unkontrolliert schüttelt und ansonsten ist sie fidel. sie spielt, sie tobt und rennt, frisst ganz normal...

hat jemand eine idee was das sein könnte? ich habe angst, dass es doch eine art epilepsie ist und sie daran kaputt gehen könnte wenn man es nicht behandelt.

falls jemand einen tip oder eine idee hat was das sein könnte würde ich mich sehr über eine antwort freuen!

lg
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  #2 (permalink)  
Alt 17.12.2010, 13:08
Neuer Benutzer
Der Geist ist willig...
 
Registriert seit: 16.12.2010
Beiträge: 3
Standard Hatte auch einen Epilepsie-Hund

Hallo Eule,

ich hatte auch einen Hund mit epileptischen Anfällen, es hat auch gedauert, bis ein Tierarzt, der sich damit auskennt, gefunden wurde. Ist bei meiner Hündin auch nicht jedesmal dazu gekommen, dass sie komplett gekrampft hat. Es ist jedoch besser, die Anfälle komplett mit Medikamenten zu unterdrücken als es einfach laufen zu lassen.

Es hat immer so angefangen, dass sie wie abwesend gestarrt hat, recht wackelig auf mich zugekommen ist und ich habe dann immer die Stirn massiert bis es vorbei war. Danach war auch immer wieder alles ok.

Sie ist auf die Tabletten Luminal eingestellt worden, die sie ihr ganzes Leben bekommen hat. Es wird dann der Phenobarbitalwert kontrolliert (Blut) und so auf die richtige Dosis geachtet. Sie hat zwar im Lauf der Zeit mit der Leber Schwierigkeiten bekommen ist aber immerhin 12 geworden. Für jahrelange Gabe von diesen Tabletten ist das absolut ok und sie konnte ein normales Leben führen. Wenn du weitere Infos brauchst, melde dich...

LG
petzihund
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Stichworte
anfall, epilepsie

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