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  #1 (permalink)  
Alt 31.10.2010, 21:37
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Der Geist ist willig...
 
Registriert seit: 31.10.2010
Beiträge: 1
Standard Bin neu und bräuchte dringend Eure Hilfe!!!

Hallo zusammen,ich hoffe hier Hilfe zu finden,denn wir sind sehr verzweifelt.

Wir haben einen 12 jährigen Labradormix Rüden.Am Mittwoch den 26.10.10 trat bei ihm ohne jede Vorwarnung eine Lähmung des linken Hinterlaufs auf.Er stand nachdem ich ihn in den Garten gelassen hatte, hinter der Pforte und die Pfote des Hinterlaufs war umgeknickt.Mit rechts pendelte er das Gewicht noch aus.Wir sind dann sofort mit ihm zum Tierarzt.Dort bekam er Schmerzspritzen.Am nächsten Tag war keine Besserung und wir ließen ihn röntgen.Auf dem Bildern war jedoch nichts zu sehen.Laut TA Hüftgelenke,Wirbelsäule,Bandscheibe alles okay.Seither keine Veränderung.Kot und Urin hat er unter Kontrolle,wir tragen ihn raus und er robbt zum pinkeln.Sein Verhalten ist wie immer er wedelt mit der Rute und will gehen,kommt aber einfach hinten nicht hoch.Meine Frage,kann es ein eingeklemmter Nerv sein? Sieht man einen Bandscheibenvorfall auf dem Röntgenbild oder sollte ich noch einmal in eine Klinik fahren und ihn genauer untersuchen lassen? Meine Bedenken dabei das erneutes Untersuchen bzw.CT oder ähnliches bestimmt unter Nakose gemacht werden müsste.Wir sind ratlos und verzweifelt.Aber aufgeben kann ich ihn noch nicht.Er bekommt zur Zeit 3 x täglich Nux Vomica D12, 2Tabl Karsivan,1 Tabl Onsior.Kinnseologie,Laser und Farbtherapie haben wir auch ausprobiert.

vielleicht hat ja jemand ähnliche Erfahrungen gemacht und hat einen Tip was wir tun können.Physio oder Osteopath? Aber ohne Ergebnis bzw Diagnose ja auch nicht wirksam.Ich weiß irgendwie gar nichts mehr.......

verzweifelte Grüße Anja
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  #2 (permalink)  
Alt 06.11.2010, 11:53
Neuer Benutzer
Der Geist ist willig...
 
Registriert seit: 05.11.2010
Beiträge: 5
Standard

Hallo

Zitat:
Am Mittwoch den 26.10.10 trat bei ihm ohne jede Vorwarnung eine Lähmung des linken Hinterlaufs auf
Ohne jede Vorwarnung - ABER - bei welcher "Gelegenheit". D.h. ist er nur schicht und einfach im Garten rumgelaufen, oder gab es eine Rennerei?
Denn so etwas entfernt ähnliches, passierte auch meinem Hund vor ca. drei Wochen.
Doch bei ihm fand das während des Spaziergangs statt. Er rannterannterannte und dann brach er mit einer Mordsheulerei zusammen.

Wir fuhren mit ihm gleich zum Tierarzt. Dort wurde er gründlich abgetastet und noch geröngt.

Zitat:
Meine Frage,kann es ein eingeklemmter Nerv sein? Sieht man einen Bandscheibenvorfall auf dem Röntgenbild
Ja - sieht man. Denn auf dem Röntgenbild unseres Hundes war der Abstand zwischen den Wirbeln immer 1A. Also wenn die Wirbels ungleiche Abstände, oder die Wirbelkanten schief zueinander liegen würden, dann könnte ein Bandscheibenvorfall vorliegen.

Bei unserem Hund war dann das Untersuchungsergebnis, dass er sich wohl zur Rennerei (vielleicht verdappt, gestolpert oder so was), wohl eine Nervenprellung zugezogen hatte.

Er bekam dann zur akuten Schmerzlinderung erst mal eine Spritze, und wir bekamen zur weiteren Behandlung Tabletten mit. Die waren auf die Symptomatik für Nervenverletzungen ausgelegt.

Und so war dann der weitere Genesungsverlauf:
Erst mal absolut tabu, dass unser Hund Treppen steigen durfte - weder rauf, noch runter. Auch in der Wohnung war irgendein auf ne Couch gehopse verboten. Somit wurden alle eventuellen Stellen, wo er immer raufhüpfte "verbarrikardiert". - Auf dem BODEN richtete ich ihm dann ein kuscheliges Lager neben der Heizung her.

Eine Woche lang bekam er die Tabletten. Und mit der letzten Tablette, wortwörtlich über Nacht, trat dann eine "akute" Verbesserung ein. Er konnte beim Gassie / Beinchen heben, das wieder bewerkstelligen, ohne dass er schwankte, oder ihm das Knie des stehenden Beines wegknickte.

Doch trotzdem galt dann noch für eine weitere Woche: Alles ganz in Ruhe und mit Bedacht angehen. Keine großartigen "mords" Touren, keine Gehopse, kein auf die Hinterbeine stehen.

Na zum Glück war das tatsächlich "nur" eine Nervenprellung. Denn wären die Beschwerden nicht abgeklungen, hätten wir auf jeden Fall eine CT veranlassen müssen. Denn röntgentechnisch, war ja alles in Ordnung gewesen - kein Bruch, Bandscheibenstellung okay. Nur NERVEN - die kann man nur per CT "sehen".

Jancko - ich habe Deinen Beitrag ja leider erst heute entdeckt. Doch wie geht es Deinem Hund denn nun inzwischen?

Madamchen
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