
09.11.2010, 08:28
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Neuer Benutzer
Der Geist ist willig...
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Registriert seit: 09.11.2010
Beiträge: 1
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Viel Kraft wünsch ich Euch...
Hallo Micha!
Auch wir haben dien Diagnose erweiterte Speiseröhre Ende März diesen Jahres bekommen. Da war unser Dackel gerade 5 Monate alt.
Ich kann also alle Ängste und Sorgen nachvollziehen, die diese Diagnose mit sich bringen.
Tipps kann man nur sehr schwer geben, weil jeder Hund anders auf die Krankheit reagiert, bzw. anders damit umgeht.
Fakt ist: Wenn man mit so einem Tier sein Leben teilen will, dann muss man sich sehr einschränken und auf vieles verzichten. Ich will nichts dramatisieren, aber ehrlich bleiben.
Wir haben es mittlerweile gut im Griff, aber Rückschläge wird es immer wieder geben.
Anbei einige Tipss, die bei uns helfen:
1. Versuch verschiedene Futter-Konsistenzen aus. Unsere Süße verträgt z. B. mittlerweile nur noch das Dosen-Futter vom Tierarzt. Das ist magen-darm-schonend und rutscht zudem durch die Nässe besser als Trockenfutter.
2. Den Hund nach JEDEM Essen und Trinken auf den Arm nehmen. Unterstützdend kann man leicht auf den Rücken klopfen, das hilft dabei, dass das Futter rutscht. Wir warten immer noch auf ein Bäuerchen wie einem Baby.
3. Lass Deine Maus nicht gerade schlafen. Wir haben Emma ein Bett gebaut, in dem sie immer mit erhöhten Oberkörper schläft (sie hat eine Art Donut mithilfe eines Stillkissens im Körbchen). So kann man verhindern, dass sich Speichel sammelt und sie über Nacht husten muss. Die Nächte sind das Schlimmste. Ich bin so dankbar für Nächte, in denen sie durchschläft, ich hoffe, das sei Dir gegönnt.
4. Futter immer erhöht anreichen und zwischendurch nicht unbedingt trinken lassen. Vll solltest Du außerdem versuchen zu vermeiden, dass unterwegs irgendwelche Sachen gefressen werden (meist andere haufen, sei es von Kuh, Hund, Katze), weil diese für eine sowieso schon gereizte Speiseröhre Gift sind.
Ich drück Euch die Daumen, dass Ihr gut damit klar kommt.
Alles Liebe, Emma und Julia
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