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  #1 (permalink)  
Alt 02.01.2010, 13:41
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Der Geist ist willig...
 
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Unglücklich Leber- und Milzkrebs Metastasen

Hallo,
ich habe mich heute angemeldet und möchte über meine Sorgen mit meinem Schäferhund- Huskymischling berichten. Benno ist 14 Jahre alt, sieht aus wie 6 Jahre, hatte Ende Juni 2008 eine OP, Entfernung der Milz incl. Tumor 4 kg Gewicht.
Der Hund hat sich bestens erholt, selbst am Tag der OP war er in seinem Verhalten fast unverändert.
Bei der OP stellte der TA leichte Veränderungen (Metastasen?) an der Leber fest. Bis vor ca. 6 Wochen war alles in Ordnung, dann merkte ich erhärtete Stellen direkt hinter dem Rippenbogen wo einst die Milz saß. Er hat einen relativ prallen Bauch, der mich an die Milz OP erinnerte, als der Tumor in seiner Größe seitlich herausdrückte.
Benno frisst nach wie vor gut, er bekommt alles mit, er ist sehr wachsam.
Wie bisher mache ich keine Autofahrt ohne ihn und wenn es nur zum Bäcker geht.
Der Ernst der Erkrankung ist, die Entscheidung, soll ich ihn operieren lassen wenn es schlimmer wird oder nicht.
Benno macht wie gesagt den Eindruck eines 6 jährigen Hundes, keine Gelenkprobleme, Herz o.k.. Er springt aus dem Auto von der Sitzbank, rennt hinter seiner Ballschleuder hinterher, aber die Leberwerte sind schlecht und vor allem die Leukos liegen bei 34,3 statt höchstens bei 12. Den Leukowert führe ich auf eine Entzündung der Leber zurück. Benno hat auch keine Gallenprobleme, die Augen sind nicht gelb. Kurzum, wer den Hund sieht, glaubt nicht, dass er so krank ist.
Was soll ich tun wenn Metastasen in seinem Bauchraum eine solche Raumforderung haben, dass der Bauch immer praller wird, und er Atemprobleme bekäme? Man kann doch einen solchen Hund in dem eigentlich guten Allgemeinzustand nicht einschläfern, oder ?
Hat jemand Erfahrung mit der operativen Entfernung von Metastasen?
Ich danke für die beiträge!
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  #2 (permalink)  
Alt 02.01.2010, 15:41
Benutzerbild von Joy
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Ich habe eine fast 17 jährige Hündin, bei der vor einem halben Jahr Lymphknotenkrebs fest gestellt wurde. In der Klinik sagten sie, der Hund ist in einem guten Zustand, es ließe sich operieren, zumal noch keine Metas da waren. Ich entschied mich gegen die OP, den Hund in so einem Alter noch eine OP zu zumuten - und wie viel Zeit bekämen wir geschenkt? Keine. Bei ihr geht es nicht mehr um Jahre. Wäre sie erst 12 oder 13 hätte ich es gemacht.
Sie bekommt täglich eine Cortisontablette, damit haben wir den Tumor ganz gut im Griff.
Ich denke, Metas lassen sich nicht operieren.
Fahr zum TA und lass Dich beraten, ob es sich auch durch Medis aufhalten lassen oder verlangsamen lässt.

Metas können durch aus so streuen, das sie wieder riesige Tumore bilden können.
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Alt 03.01.2010, 12:39
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Hallo,also wir mussten unsere Bobtailhündin am 1 Advent einschläfern lassen.Sie war 12Jahre und hatte im November einen Bandscheibenvorfall.Es ging erst ganz gut.Eine OP kam nicht in Frage bei diesem Alter.Würdest du wirklich deinem 14 Jahre altem Hund noch so einen OP zumuten?
Geniesse doch jeden Tag mit ihm und freue dich das es noch so gut geht.Ich weiß es ist schwer aber das ewige Leben können wir leider unseren Hunden nicht geben.
Lg, Sylvi
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  #4 (permalink)  
Alt 04.01.2010, 01:01
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Hallo,
ich genieße jede Stunde mit meinem Benno, er bedeutet für mich so ziemlich alles.
Es geht ihm gut, er sieht gut aus, er macht alles wie bisher, er ist trotz seines Alters wie ein relativ junger Hund in seinem Verhalten.
Ihm entgeht nichts, er beobachtet jeden Schritt von mir und spürt sofort, wenn ich einmal das Haus verlassen will. Da sitzt er schon an der Tür, springt ins Auto und entspannt, sobald sich das Auto bewegt.
Der Wermutstropfen ist allein die Wucherung im Bauch, die Metastasen, ich vermute von der Leber, die aber in einer Spezialklinik operiert werden könnten.
Wer kennt eine Tierklinik, die sich auf Metastasen OP spezialisiert hat.
Der Hund freut sich über jedes halbe Jahr, das er unter schmerzfreien Bedingungen länger leben kann.
Den Kampf um ein längeres Leben würde ich doch auch bei einem Menschen aufnehmen, warum soll ein Hund immer gleich eingeschläfert werden, Einschläfern heißt nun auch geplantes Töten, dem ich unter anderen Umständen auch gern zustimmen würde.
Wer kann mir eine Klinik nennen?
kurtimaus

Geändert von kurtimaus (04.01.2010 um 01:18 Uhr).
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  #5 (permalink)  
Alt 04.01.2010, 01:36
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Lächeln

Das ist Benno, der Schäferhund Huskymischling mit seinen Freunden.
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Alt 04.01.2010, 01:41
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Auch das ist Benno
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  #7 (permalink)  
Alt 04.01.2010, 11:34
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Du musst den Hund auch nicht einschläfern, solange es gut ihm gut geht. Nur, eine OP in dem Alter ist nun mal eine hohe Belastung - wie viel Zeit gewinnst Du und der Hund. Ich würde mich - so wie ich es bei meiner Joy mache, zu einer begleitenden Therapie entscheiden.
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Alt 05.01.2010, 00:41
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Hallo Joy,
ich danke für Deine Zeilen. Bei Benno ist in den letzten Tagen der Bauch praller geworden, also die Bauchdecke ist gespannter. Der Tumor scheint deutlich größer zu werden. man kann ihn fühlen. Morgen werde ich mit dem TA sprechen und ihn bitten, zu passender Zeit zu versuchen, diese Metastasen, wie vor ca. 7 Monaten nochmals zu entfernen.
Benno hatte durch die OP im Juni 2009 noch tolle Sommermonate erlebt, beim Pilzesuchen konnte er alles erkunden und war gut auf den Beinen.
Mit seinem Freund, einem Whipped, legte er so manch einen Kilometer hinter sich und zeigte entgegengesetzt der Meinung anderer, wie leistungsfähig er als alter Knabe sein konnte.
Auch heute möchte er laufen, nimmt an allem teil, ihm entgeht nichts, aber das Gewicht des Tumors belastet ihn. Vielleicht kann man durch eine OP sein Leben noch einmal verlängern, denn ohne diese Metastasen wäre er top fit!
Gruß
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  #9 (permalink)  
Alt 05.01.2010, 09:41
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Hey,was heisst geplantes TÖTEN !!!!!!
Das kannste gleich stecken lassen.Meinste uns ist es leicht gefallen unsere 12 Jahre alte Hündin einschläfern zu lassen.Wir haben und Leiden heute noch.Aber es hat ja auch keiner zu dir gesagt,das du deinen Hund einschläfern lassen sollst
Es geht ihm doch gut so wie du schreibst!Also nutze die Zeit die ihr noch habt.Metastasen kommen immer wieder an anderer Stelle.Wieviele OPs soll dein Hund im Hohen Alter auf sich nehmen?Ich glaube jeder Hund hat es verdient in Ruhe zu Altern.Das was man für ihn machen kann macht man ja,aber über die Grenzen hinaus zu gehen ist schwer.Was sagt dein Arzt dazu?
Lg. Sylvi
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  #10 (permalink)  
Alt 05.01.2010, 12:05
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Vor allem muss der Mensch irgendwann sehen, dass es ein Ende gibt - auch beim geliebten Vierbeiner.
Ich habe bereits 4 Hunde verabschiedet, es tut weh, es ist schwer, ich habe sie alle geliebt und liebe sie heute noch.
Auch bei meiner Joy, die nun bald 17 wird, weiß ich es, dass es nun sehr begrenzt ist. Ich genieße die Zeit mit ihr, freue mich, dass sie sich trotz allem wohl fühlt und Spaß am Leben hat.
Wenn die Zeit kommt des Abschieds, lasse ich sie in Frieden gehen.
Mein Goofy, 16 J., hat auch ein turmoröses Geschehen im Körper, Leberprobleme usw. Auch er wird unterstützend behandelt, es geht ihm gut. Aber nur, weil ich möchte, dass sie evtl. noch länger leben, sie operieren zu lassen, würde ich niemals machen, die Hunde sind alt, es ist einfach eine enorme Belastung - ohne Zeitgewinn. Sollen sie so weiter glücklich leben.
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