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07.12.2009, 13:20
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Neuer Benutzer
Der Geist ist willig...
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Registriert seit: 07.12.2009
Beiträge: 3
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Nierentumor
Hallo,
bei unserem Hund wurde im August 2007 ein Nierentumor festgestellt. Er bekommt seitdem Medikamente und keiner hat damit gerechnet, dass er so lange weiterleben wird. Im Moment geht es ihm wieder schlechter, zusätzlich hat er Knochenprobleme (aufgrund des Alters) und lahmt. Heute waren wir beim TA, er wurde geröntgt und geschallt. Der Befund war den Umständen entsprechend gut, die Niere ist doppelt so groß wie sie sein sollte, dafür funktioniert die andere aber wunderbar (Blutwerte sind auch ziemlich gut). Allerdings ist der Urin seit eben 2 Jahren blutig. Unser TA meinte jetzt wir sollten uns überlegen die kranke Niere zu entfernen denn der Hund könne auch mit einer Niere gut weiterleben.
Mein Problem dabei ist, ich werde erst 17 und meine Eltern haben das zu entscheiden. Mein Vater sieht nicht ein noch mehr Geld in den Hund zu stecken und meine Mutter ist der Meinung, wenn einmal Luft an den Krebs gerät, ist es sowieso zu spät.
Ich sehe das etwas anders, auf den Bildern ist nichts von Metastasen zu sehen also denke ich die Chance steht gut nach der OP einen einigermaßen fitten Hund zu haben.. Ich sehe aber auch ein, dass wenn man operiert und dann sieht dass der Krebs gestreut hat, entweder unseren Dicken nicht mehr aufwachen lässt oder eben wieder zumacht und es weiterlaufen lässt..
Meine Frage an euch ist jetzt eben, wie seht ihr das? Sollte man die OP riskieren? Und was kostet so ein Eingriff in etwa? Ich weiß wirklich nicht was ich machen soll und vorallem wie ich meine Eltern überzeugen kann..
Ganz liebe Grüße
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07.12.2009, 14:20
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Kennt sich schon aus...
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Registriert seit: 04.09.2009
Ort: Schleswig-Holstein
Beiträge: 87
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Ich weiß nicht, wie alt Dein Hund ist. Meine Hündin hat Lymphknotenkrebs. In der Klinik sagten sie, sie ist in einem guten Zustand, OP wäre möglich. Nur mein Hund wird bald 17 J. Sie gewinnt keine Zeit mehr dadurch. Da sie keine Schmerzen hat und es ihr (bis auf eine kaputte altersbedingte Hüfte) gut, wird sie mit Cortison behandelt. Wäre sie 3 Jahre jünger gewesen, hätte ich sofort den Eingriff vornehmen lassen.
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07.12.2009, 17:38
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Neuer Benutzer
Der Geist ist willig...
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Beiträge: 3
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Naja er ist jetzt ca. 10 Jahre alt, man weiß es nicht genau weil er aus Rumänien kommt.. Seine Hüfte ist eben auch ziemlich kaputt, er kann imom kaum laufen.. Wie es jetzt aussieht werden wir ihn wohl einschläfern lassen..
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07.12.2009, 22:09
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Kennt sich schon aus...
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Registriert seit: 04.09.2009
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Ich muss sagen, wenn der TA sagt, eine OP ist noch sinnvoll, zumal er erst ca. 10 Jahre alt, würde ich die OP machen. Hätte Joy im Alter von 10 Jahren diese Diagnose bekommen mit der Option auf eine OP - sofort!
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07.12.2009, 23:29
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Neuer Benutzer
Der Geist ist willig...
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Registriert seit: 07.12.2009
Beiträge: 3
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Oh je, da denke ich, ich hätte Probleme, aber für dich muss das wirklich sehr schlimm sein. Preislich gesehen, glaube ich, dass es schon Unterschiede gibt, wo und bei wem man da landet....aber DAS könntest du erfahren, wenn du deinen TA oder bei einer Klinik anrufst. Vielleicht hast du auch die Möglichkeit, deinem Vater anzubieten, wenigstens einen Teil der Kosten durch einen eigenen Job (Zeitung austragen, Regale auffüllen etc.) zu übernehmen? Ist es "Dein" Hund? Uns wie alt ist er? Weißt du, wenn ein Hund mal 10, 12 Jahre alt ist, dann kann eine OP sehr belastend sein- diese Erfahrung muss ich leider derzeit auch machen, aber wenn er noch recht jung ist, sollte man vielleicht schon überlegen, ihm durch eine OP noch eine Chance zu geben. Die Meinung deiner Mutter finde ich teilweise schon auch richtig, aber letztendlich können eigentlich nur Ärzte so richtig sehen, ob es Sinn macht, einen Tumor zu entfernen oder nicht. Das macht man auch bei Menschen so. ....Meine TA gibt mir immer wieder den Rat, dass in Kliniken nur das wirklich wichtigste angestrebt wird, so z. B. hatsie gemeint, im Moment reicht für meinen Hund ein KLEINES Blutbild aus- manche Kliniken machen von vorneherein schon ein GROßES- und sowas wird dann wirklich teuer....versuche heraus zu finden, was so eine OP (bei verschiedenen Kliniken) kostet, und checke ab, ob du finanziell etwas dazu beisteuern kannst, und argumentiere dann damit bei deinen Eltern-und wenn deine Eltern dann immer noch dagegen sind, dann hast somit wenigstens DU versucht, alles mögliche zu tun, und DAS ist für deine Zukunft wichtig!!! Vielleicht hilft es auch deinem Freund!!!! Liebe Grüße, Babsi
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09.12.2009, 17:13
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Neuer Benutzer
Der Geist ist willig...
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Registriert seit: 07.12.2009
Beiträge: 3
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Vielen Dank für eure antworten..
Ihm geht es schlechter, er kann kaum noch laufen weil er Probleme mit der Hüfte hat. Der TA meint da kann man nicht mehr viel machen...Am Freitag soll er eingeschläfert werden.
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