Hallo Bine09,
ich habe ein ähnliches Problem, mein Hund läuft auch so...
Ich suche seit 1 Jahr, war in 3 Kliniken, zig Physio's etc.pp.
Alles wurde gemacht, Röntgen, CT, MRT, Eigenserumbehandlung, sogar eine OP zur "Verhinderung des medialen Aufreitens der Patella" oder so ähnlich.
Nix hat was gebracht, man hat mich schließlich als "austherapiert" nach Hause geschickt. Als "letzte Hoffnung" war ich heute bei einem Tierarzt, der als Fachrichtung Neurologe ist.... (aber mit ganz normaler Kleintierpraxis)
So, hier das Ergebnis, ich kopiere einfach mal ein, was ich einer Freundin geschrieben habe:
Mir hat dieser Tierarzt den schlüssigen Beweis dafür geliefert, was mein Hund hat...
Und es war so schrecklich einfach, dass ich mich frage, für was um alles in der Welt man ein Dutzend Tierärzte und Physio und sonst was für Leute beschäftigt, ohne dass einer von denen mal auf diese simple und einfache Idee kommt.
Und: wir sind wieder bei der Ausgangslage: Patellaluxation.
Der Beweis wurde geliefert schlichtweg dadurch, dass man den Hund in eine kurze Narkose gelegt hat, um die Patella manuell zur Luxation zu bringen.
Anders herum: wenn man einem Hund mehrmals am Bein rummanipuliert, spannt er einfach mal kräftig seine Muskeln an, wenn jemand das wieder tun will. Dadurch zieht er automatisch die Patella dahin, wo sie hingehört. Sie lässt sich nicht mehr manuell rausschieben.
In Narkose kann er das logischerweise nicht, und man kann es gemütlich ausprobieren.
Der TA hat mir gezeigt, wo ich den Finger hinpacken muss, damit ich es fühle und ich habe es gefühlt.
Gegenprobe am anderen Bein: negativ.
Tja - ob ich nun lachen oder weinen soll ?
Grundsätzlich hat er keine Schmerzen, aaaaaber auch hier meint der TA, dass es Sinn macht, das - nicht jetzt und heute, aber irgendwann mal - operativ zu beheben, um Spätschäden für das Gelenk zu vermeiden.
Die Luxation tritt relativ weit oben auf, wo die Rollkämme naturgemäß etwas flacher werden. Schwachpunkt ist nicht der Rollkamm als solcher bei ihm, sondern der auf der Innenseite liegende Bandapparat, der ist etwas zu locker, bzw. das von unten kommende Band liegt etwas neben der korrekten Achse. Man müsste das also versetzen und das Band verstärken.
Aber wie gesagt: nicht jetzt und hier.
Hammer, oder ?
Ich werd mal mit dem Bericht in der Klinik aufschlagen, und mal fragen, was ihnen dazu einfällt

)
Aber es waren ja nicht nur die, die es nicht gepeilt haben.
Er ist die Bilder alle mit mir durchgegangen, wo in den Berichten der Klinik Hinweise waren und hat sie mir erklärt.
Nix Rücken, der ist kerngesund.
Nix Hüfte, die ist Bilderbuch ! (aber das hat man von Anfang an gesagt)
Nix Meniskus - das ist nur auf einer Ebene sichtbar, müsste aber - wenn was wäre, auf allen zu sehen sein
Bleibt Kniescheibe: die ist sogar sichtbar auf den Bildern leicht verkippt ! So sichtbar, dass ich es erkennen kann als Laie (die CDs laufen auf meinem Rechner nicht gescheit, von daher hatte ich zu Hause keine Chance)
Tja.
Ich hoffe, ich konnte Dir mit dem Bericht etwas helfen... vielleicht ist das bei Deinem Hund ja auch so. Dann kannst Du Dir nämlich teure Diagnostik sparen ! Drücke Dir die Daumen !