Schildkrötenforum
Katzenforum
Deguforum
Kaninchen Forum
|

14.03.2005, 18:58
|
|
Der Geist ist willig...
|
|
Registriert seit: 14.03.2005
Beiträge: 4
|
|
Bandscheibenvorfall
Hallo,
seit Samstag ist unser Hund krank, er lag morgens auf dem Fußboden, wie tod. Er konnte seine komplette hintere Seite, also Beine und Schwanz nicht mehr bewegen. Jetzt läuft er nur noch mit den Vorderbeinen und der Rest schleift hinterher. Die Tierärztin meinte es sei nix gebrochen und er könnte wohl seine Zehen bewegen, es soll wohl ein Bandscheibenvorfall sein. Jetzt robbt der Arme über den Fußboden und kann nicht mal mehr mit dem Schwanz wackeln. Keiner weiß, wie das gekommen ist.
Ich hoffe, dass er wieder gesund wird. Fressen tut er ja, es scheint ihm wohl so ganz gut zu gehen.
Hat jemand schon mal ähnliche Erfahrungen gemacht?
LG Janine
|

15.03.2005, 13:40
|
 |
Super-Moderator
wohnt hier im Zoo
|
|
Registriert seit: 26.09.2004
Beiträge: 371
|
|
Hallo Jain,
anscheinend hat dein Hund gar kein Gefühl mehr im hinteren Bereich. Beim Menschen äußert sich ein Bandscheibenvorfall auch mit akuten Schmerzen und Lähmungserscheinungen, weil Nerven eingeklemmt werden (wie sich das bei Hunden verhält, das weiß ich nicht, allerdings kann ich mir nicht vorstellen, dass ein Bandscheibenvorfall ohne Schmerzen abläuft...). Ich kenne Hunde, die die Hinterläufe nachzogen, weil sie eine Hüftgelenksdysplasie hatten, aber das äüßerte sich auch mit Schmerzen.
Konnte denn ein Tumor ausgeschlossen werden? Ist er geröntgt worden? Vielleicht wäre es sinnvoll auch eine Blutuntersuchung durchführen zu lassen, um eine Infektion auszuschließen. Möglich wäre auch ein Schlaganfall oder sonst ein Geschehen im Hirn, welches die Hinterbeine lähmt.
Welche Therapie hat euer Hund jetzt?
Lass mal hören!
LG
Elwood
__________________
LG
Elwood (kein Moderator mehr, bitte beachten, wenn auch noch nicht geändert! Danke!)
°^°^°^°^°^°^°
Wer nichts weiß, muß alles glauben!
|

15.03.2005, 15:38
|
|
Der Geist ist willig...
|
|
Registriert seit: 14.03.2005
Beiträge: 4
|
|
hallo elwood,
der hund bekommt jetzt jeden morgen und abend eine tablette, wir sollten ihm auch die hinterläufe massieren. wenn man seine pfoten berührt, bewegt er sie auch, also ne vollständige lähmung scheint es nicht zu sein. er merkt auch, wenn er mal muss.
sonst geht es ihm prima. er frisst und trinkt.
genaueres kann ich auch nicht sagen, da der hund meinen eltern gehört. die wohnen allerdings weiter weg, so dass ich nicht immer dort bin. ich telefoniere jeden tag mit meinen eltern und frage, wie es ihm geht.
der hund ist ca. 6 jahre alt. ich schließe einen schlaganfall aus, weil meist immer die linke oder die rechte körperhälfte betroffen wäre. außerdem glaube ich auch nicht, dass er schon so alt ist, um einen schlaganfall zu bekommen. diese entstehen ja meist aus der grunderkrankung arteriosklerose, die eigentlich - zumindest beim menschen - erst im hohen alter auftritt. es sei denn, man lebt sehr ungesund. ich denke nicht, dass es großartig anders als bei einem menschen ist.
|

09.08.2005, 20:49
|
|
Der Geist ist willig...
|
|
Registriert seit: 09.08.2005
Ort: NRW
Beiträge: 1
|
|
Bandscheibenvorfall
Hallo liebe Tierfreunde!
Ich hätte da mal eine wichtige Frage. Vielleicht hat jemand schon mal erfahrung damit gemacht und kann uns weiter helfen. Unser Hund ( Goldenretriver-Dackel mix) hat jetzt schon zum 2 mal einen Bandscheibenvorfall.
Wir würden das jetzt gerne mal näher untersuchen lassen und es Röntgen. Mit wieviel Euro muss man da ungefähr rechnen? Und wie teuer kann es werden wenn man den Hund Operrieren muss? Unser Tierarzt konnte uns darüber keine genauen angaben machen.
Wir würden uns um eine schnelle antwort sehr freuen... 
|

11.08.2005, 09:00
|
 |
Super-Moderator
wohnt hier im Zoo
|
|
Registriert seit: 26.09.2004
Beiträge: 371
|
|
Hallo Hathi,
was so eine OP kostet kann ich auch nicht sagen. Vielleicht kann dir eine Tierklinik da Auskunft geben.
Ich würde mal mit mindestens 400 Euro rechnen.
LG
Elwood
__________________
LG
Elwood (kein Moderator mehr, bitte beachten, wenn auch noch nicht geändert! Danke!)
°^°^°^°^°^°^°
Wer nichts weiß, muß alles glauben!
|

11.09.2005, 21:49
|
|
Der Geist ist willig...
|
|
Registriert seit: 14.03.2005
Beiträge: 4
|
|
hallo leute,
es ist schon lange her, dass unser charlie einen bandscheibenvorfall hatte und nun wollte ich mal berichten, dass es ihm wieder richtig gut geht. es hat zwar ziemlich lange gedauert, bis er wieder richtig laufen konnte, aber es heute funktioniert es alles wieder. er kann sogar jemanden anspringen und dabei sogar auf seinen hinterbeinen stehen bleiben. und das ohne OP.
lg
janine
|

18.12.2005, 01:21
|
|
Der Geist ist willig...
|
|
Registriert seit: 18.12.2005
Beiträge: 2
|
|
hi,
meine antwort kommt etwas spät aber vielleicht hilft es für diejenigen die noch hilfe suchen werden.
also mein kleiner fast 7 jahre (rasse:malteser) hatte auch im april 05 einen bandscheibenvorfall. ich bin vom arzt zu arzt getingelt und habe dann in lüneburg (ich wohne in hamburg) einen gefunden, er mir gesagt hat was er hat. mit spritzen (einmalige behandlung) und tabletten wurde es geheielt. bis jetzt läuft alles wie früher. es hat einige wochen gedauert bis er wieder ohne schmerzen laufen konnte. neben bei bemerkt, es schein wohl verdammt schmerzhaft zu sein, denn er wollte nur in ruhe gelassen werden. nicht einmal angucken war ok. der doc meinte zu mir, wenn er anfäng zu lahmen, dann soll ich sofort kommen und er müsste operiert werden.
im nachhinein habe ich entschieden, wenn es wirklich soweit kommen sollte, dass er den hinteren teil seines körpers nicht mehr bewegen kann, dann werde ich ihn nicht quälen und ihn erlösen. auf wochenlange genesung und dann nicht wieder richtig bewegen können, tue ich ihm nicht an. denn er ist so ein lebendiger hund. immer spielbereit, trotz seines alters, benimmt sich wie ein welpe. neugierig, verrückt, spielsüchtig etc.
das mag sich zwar hart anhören aber wenn der ärmste nur leidet, nichts mehr mit freude etc. ist, dann soll meine liebe kein egoismus sein.
zur op:
eine op ist verdammt teuer. sie liegt zwischen 1.500 und 3.000 €. kommt auf den arzt drauf an. es werden hunde operiert, die lahmen. wenn sie damit anfangen geht es ganz schnell. innerhalb von wenigen stunden, können sie ihren hintren teil des körpers nicht mehr bewegen. wenn man zu lange damit wartet, dann kann auch eine op nichts mehr retten. es gibt verschiedene arten von bandscheibenvorfällen. mindere und schwere fälle. aber in den meisten fällen besteht eine 50:50 chance, dass die op verbesserungen bringt. wenn es gut läuft, erlangt der hund 80 % seiner ursprünglichen beweglichkeit wieder. die heilung dauert aber mehrere monate. und mit spielen, laufen, treppensteigen etc. ist dann auch meistens schluss.
was ich aber nicht verstehen kann, dass sich die leute tage lang ihre hunde angucken und erzählen die haarsträubendsten geschichten, was für anzeichen der hund hat, kann ich nicht verstehen. man geht ja selber auch hin, wenn man akute anzeichen hat. mein kleiner stresst sich auch jedes mal beim arzt einen ab aber, wenn ich vor einer Page Rankingüfung stehe, dann schwitzen mir auch die hände. so ein stress bringt niemanden um.
mein hund und ich sind sehr aufeinander fixiert. wenn er auch nur das kleinste wewechen hat, bin ich gleich beim doc mit ihm. alleine im april-juni habe ich ca 800 € an ta-kosten wg. seinem bandscheibenvorfall ausgegeben, da ich zwei mal an unfähige ärzte geraten bin. und der in lüneburg wurde mir empfohlen, den werde ich auch weiter empfehlen. mittlerweile habe ich hier einen guten arzt empfohlen bekommen. geld spielt keine rolle, bin auch mitten in der nacht zum not-ta gerast.
wenn ich mich entscheide ein tier zu holen, dann kümere ich mich auch um ihn.
dies ist kein angriff nur meine ehrliche meinung.
lieben gruß
sorry für den roman, musste aber sein 
|

19.12.2005, 14:51
|
 |
Super-Moderator
wohnt hier im Zoo
|
|
Registriert seit: 26.09.2004
Beiträge: 371
|
|
Hallo madona,
ich finde deinen Roman nicht schlimm (wegen deiner Entschuldigung  ).
Ein Bandscheibenvorfall der operiert werden muß, weil es medikamentös nicht mehr zu machen ist, muß nicht zwangsläufig zur Besserung der Beschwerden führen. Wie auch beim Menschen bestehen Risiken, die bis zur Querschnittslähmung führen können. Und bei Menschen wird eine Reha angeschlossen, sei es jetzt mit oder ohne OP. Es gibt auch Krankengymnastik für Hunde, allerdings sehr rar (bei mir im Umkreis kenne ich keine Praxis dafür).
Man muß abwägen, ob man sich die OP leisten kann, das Alter des Hundes, die teuren Voruntersuchungen um den Vorfall zu erkennen und das Ausmaß (ein CT ist schweineteuer und müßte unter Narkose durchgeführt werden).
Ich bin noch nicht in der Situation gewesen solche Entscheidungen zu treffen. Sicher bin ich allerdings, dass ich kein "Vermögen" ausgeben würde. Das Geld liegt schließlich nicht auf der Straße...
LG
Elwood
__________________
LG
Elwood (kein Moderator mehr, bitte beachten, wenn auch noch nicht geändert! Danke!)
°^°^°^°^°^°^°
Wer nichts weiß, muß alles glauben!
|

30.04.2009, 15:45
|
|
Neuer Benutzer
Der Geist ist willig...
|
|
Registriert seit: 30.04.2009
Beiträge: 2
|
|
Ich brauche ganz dringend Hilfe!!! Mein Mops 8 Monate kann nicht mehr laufen!!
Ich weiß gar nicht wo genau ich anfangen soll, dass ist ehrlich gesagt meine letzte Hoffnung. Die Tierärzte bei denen ich bislang gewesen bin konnten mir auch nicht weiterhelfen!!! Ich habe einen kleinen Mops der jetzt ziemlich genau 8.Monate alt ist. Er konnte von Anfang an gut laufen...Mir viel auf, dass er etwas wackelig auf den hineren Beinen wurde, aber das war nie problematisch oder als schlimmer werdend einzustufen. Wir sind zum Tierarzt NR 1 gefahren und haben Röntgenaufnahmen bekommen. Mögliche Diagnose war, dass eventuell ein Wirbel erweitert werden müsse und zeitgleich schloss er recht uneinfühlsam eine Einschläferung nicht aus!!! Wir bekamen Kortison Tabletten und Vitamin A Kapseln. Am Nächsten Tag plötztlich konnte mein Hund gar nicht mehr laufen. Er hat seine Hinterbeinchen nachgezogen und alles mit den Vorderbeinen gemacht. Wir sind nach Dortmund in die Tierklinik gefahren und da wurden wir nach Duisburg verwiesen, da sie dort Wirbeklsäulenoperationen durchführen. Der Arzt in Dortmund hatte den Verdacht, dass ein neurologischer Befund in Frage kommt. Nätürlich bin ich sofort in die Tierklinik Duisburg gefahren. Mein Mops Leo wurde sofort stationär aufgenommen, da hatte er noch Gefühl in den Hinterbeinen (beim Kneiftest)!!!!. Leo bekam Kontrastmittel gespritzt, doch ein Bandscheibenvorfall war nicht erkennbar. Danach vermuteten sie einen Trombus (Blutgerrinsel) das sich mit Hilfe eines Tropfes lösen sollte. Fakt ist ich habe Leo heute abholen müssen und es geht im eher schlechter als vorher. Was genau es ist weiß keiner aber das Gefühl in den Hinterbeinen ist eindeutig schlechter geworden!!!!Ich weiß nicht mehr weiter. Ich verstehe nicht wie ein 8Monate alter Hund auf einmal nicht mehr laufen kann und keiner findet den Fehler bzw. eine Ursache. Er hat offensichtlich keine Schmerzen im Gegenteil er Versucht mit unserem anderen Hund zu spielen, frisst wie ein Scheunendrescher und trinkt auch sehr viel.....Was kann das nur sein? Auch eine HD Erkrankung wurde definitiv ausgeschlossen!!! Jetzt habe ich einen Termin bei der Tierphysiologin obwohl die Tierärzte in Duisburg dieses Vorhaben eher belächelt haben. Was bleibt mir anderes übrig? Hat vielleicht irgendjemand schonmal von einem ähnlichen Fall gehört oder kennt einen versierten Mopsspezialisten?!!!Bin für alles endlos dankbar, da ich versuche keine Zeit zu verlieren. Wenn Nerven einmal ganz abgestorben sind wird es sehr sehr sehr schwierig...........................  
|

01.05.2009, 22:56
|
|
Neuer Benutzer
Der Geist ist willig...
|
|
Registriert seit: 01.05.2009
Beiträge: 2
|
|
Hallo Lia
Habe häufig solche Fälle in Behandlung. Normalerweise muß man sich genau den speziellen Fall ansehen, aber aufgrund der Brisanz...
Wenn Du mal abseits der klassischen Schulmedizin etwas anderes einsetzen möchtest....?????
Gib Deinem Schatz mal 6 Globulis nux vomica C 30 (einmalige Gabe)...
sollte das Problem dann nach ein paar Tagen noch nicht ganz verschwunden sein, dann kannst Du es wiederholen. Bitte trocken ins Maul ohne irgendwelche Leckerlies oder ähnlichem. Homöopathische Mittel werden über die Mundschleimhaut aufgenommen!!! Ne halbe Stunde anschließend auch nichts füttern.
Zusätzlich kannst Du Hypericum D 12 zweimal täglich verabreichen ( 6 Globulis).
Seltener habe ich auch schon Phosphorus einsetzen müssen, wenn der Prozess ehr auf der linken Seite stattfindet. Aber so wie Du es geschildert hast und auch den Hund beschrieben hast, glaube ich fest an nux vomica. Sollte ich mich getäuscht haben und das Mittel nicht das entsprechende " Simile" sein, so wird es nicht wirken. Das wäre aber auch schon das Schlimmste, was passieren könnte. In diesem Falle würde ich Dir zum Besuch bei einem erfahrenen Tierheilpraktiker oder Tierhomöopathen in Deiner Nähe raten, um den Fall genau zu repetorisieren.
Gruß und gute Besserung
Christiam Bernauer THP
|
| Themen-Optionen |
|
|
| Ansicht |
Linear-Darstellung
|
Forumregeln
|
Es ist Ihnen nicht erlaubt, neue Themen zu verfassen.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, auf Beiträge zu antworten.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, Anhänge hochzuladen.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, Ihre Beiträge zu bearbeiten.
HTML-Code ist aus.
|
|
|
Alle Zeitangaben in WEZ +1. Es ist jetzt 22:26 Uhr.
|