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08.10.2010, 09:55
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Neuer Benutzer
Der Geist ist willig...
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Registriert seit: 08.10.2010
Beiträge: 5
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Hallo
Hallo an alle!
Mein Name ist Tamara und ich bin die Neue hier. Ich habe mich hier angemeldet, weil ich gerne eine Katze haben würde. Bevor ich mir aber eine zulege will ich mich erstmal informieren ob eine Katze das Richtige für mich ist. Ich hoffe das ich hier viele nützliche Infos zum Thema Haustiere finden werde, aber das bezweifel ich nicht. Ich freue mich schon mich mit euch auszutauschen.
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08.10.2010, 20:49
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Moderator
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HAlli HAllo!!
willkommen hier bei uns in kleiner Runde!
Schön, das Du Dich für eine Katze entschiden hast uns noch besser, dass Du Dich zuvor infomieren willst 
Ich selbst bin Katzenfan und habe zwei der wunderbaren Geschöpfe!
Keine Tag will ich sie missen, auch wenn sie manchmal nerven*g*
Zuvor sollte Dir klar sein, die KAtzen herschen über uns Menschen*muha*
und hier noch was zum nachdenken
TVT - Tierärztliche Vereinigung für Tierschutz: Home
1. Grundbedarf
- Katzenklo(s). Es gibt Haubenklos und Klos ohne Haube. Man muss ausprobieren, was der Katze lieber ist. Ein bewährter Grundsatz bei der Anzahl ist "Anzahl der Katzen plus 1".
- gut zu reinigende Futternäpfe für Nass- oder Trockenfutter aus Keramik oder Edelstahl. Bei Plastiknäpfen setzen sich in den unvermeidlichen Kratzern am Boden schnell Keime fest. Edelstahlnäpfe werden von manchen Katzen nicht angenommen, da das Futter den Metallgeschmack annehmen kann.
- Am besten mehrere Schüsselchen für Trinkwasser. Einige Katzen trinken mehr, wenn das Wasser "in Bewegung ist". Dafür gibt es auch spezielle Trinkbrunnen. Das Wasser sollte nicht direkt neben dem Futterplatz stehen.
> für weitere Informationen hier klicken oder hier
- mindestens ein Kratzbaum oder ein Kratzbrett, an dem die Katze ihre Krallen wetzen kann. Bei Kratzbäumen ist es sinnvoll, wenigstens eine längere durchgehende Säule zu haben, an der die Katze sich beim Kratzen auch strecken kann. Außerdem kann diese gut zum Klettern benutzt werden.
- mehrere Schlafplätze. Diese gibt es in Form von Katzenbettchen, Körbchen, Höhlen etc. Oft sucht sich die Katze aber selbst ihren Schlafplatz auf Sofas, Betten oder Stühlen des Menschen.
- eine Bürste zur Fellpflege. Sie ist besonders bei Langhaarkatzen unbedingt nötig, sonst bilden sich schnell Verfilzungen im Fell.
- Spielzeug: Fellmäuse, Bälle, Angeln, gibt es in jedem Zoofachhandel.
- Transportbox: Sie sollte problemlos zu reinigen sein. Als praktisch erweisen sich Transportbehälter mit Tür und Dachöffnung (leichteres Herausnehmen der Katze beim Tierarzt). Vorteilhaft sind Behälter, die man im Auto anschnallen kann.
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08.10.2010, 20:50
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2. Haltungsarten
2.1 In der Wohnung oder mit Freigang?
Zur Haltung von Katzen gibt es unterschiedliche Varianten, die ihre Vor- oder Nachteile haben. Man unterscheidet die Wohnungshaltung, den Freigang oder den gesicherten Freigang.
Dass Katzen ausschließlich in der Wohnung gehalten werden, ist in manchen Fällen nicht zu vermeiden (z. B. Stadtwohnungen, Lage in verkehrsreichen Gebieten, im oberen Stockwerk etc.). Hat die Katze ausreichend Möglichkeiten zur Beschäftigung (z.B. mit anderen Katzen, siehe 2.2), so tut dies dem Wohlbefinden der Katze jedoch keinen Abbruch. Es gibt jedoch auch Tiere, die bei ausschließlicher Wohnungshaltung unglücklich sind, z.B. wenn sie von klein auf draußen oder verwilderte Streuner waren.
Freigang sorgt hingegen dafür, dass die Katze zahlreiche Reize aus der Natur aufnimmt und sich so quasi "selbst beschäftigt", andere Katzen kennen lernt und ihrem Jagdtrieb nachgehen kann. Der Nachteil des uneingeschränkten Freigangs: Nicht alle Gegenden sind so sicher, dass die Katze guten Gewissens einfach loslaufen sollte. Ob man seine Katze also in den ungesicherten Freigang lässt, muss jeder Katzenhalter selber entscheiden. Man sollte sich dabei über die Risiken im Klaren sein.
Eine Kompromisslösung bietet der gesicherte Freigang z. B. im eingezäunten Garten. Die Katze hat die Möglichkeit, im Freien ihrem Jagdtrieb nachzugehen, einfach nur "frische Luft zu schnappen" oder eben einmal neue Reize aufzunehmen. Solch eine Lösung ist unter Umständen etwas kostspieliger und handwerkliches Geschick ist gefragt. Die Vorteile in Punkto Sicherheit liegen jedoch auf der Hand.
2.2. Eine oder mehrere Katzen?
Die Erfahrungen der Kittenzeit und die Erziehung durch Katzenmutter und -geschwister in den ersten 12 Wochen Page Rankingägen eine junge Katze maßgeblich. Ob und wie stark eine Katze später Kontakt zu anderen Katzen sucht, entscheidet sich hauptsächlich in dieser Zeit.
Auch frei lebende Katzen sind keine absoluten Einzelgänger, sondern weisen ein vielfältiges Sozialverhalten auf. Fast alle Katzen freuen sich daher über die Gesellschaft von Artgenossen (siehe hier http://www.katzen-links.de/katzenfor.../icon_wink.gif).
Allerdings gibt es auch Katzen, die keine Artgenossen mehr mögen, vielleicht weil sie zu lange als Einzelkatzen gehalten wurden oder in ihrer Sozialisierungsphase schlechte Erfahrungen mit anderen Katzen gemacht haben. Bei der Entscheidung ist also immer der individuelle Charakter der Katze maßgeblich und zu beachten. Darüber sollte der Vorbesitzer oder das Tierheim Auskunft geben können. Egal, ob die Katze alleine oder zu mehreren gehalten wird: Sie braucht auf jeden Fall viel Zuwendung durch den Menschen. Wenn sie keine Katzengesellschaft hat, entsprechend mehr menschliche Zuwendung.
Wenn kein Freigang möglich ist (wo die Katze andere Katzen treffen kann) und definitiv nur eine Katze gehalten werden soll, sollte man sich nach einer älteren Katze umsehen, die keine anderen Katzen mag und als Einzelkatze vermittelt wird.
Es ist nicht zu empfehlen, Katzen, die Artgenossen mögen, alleine zu halten. Besonders Katzenkinder sollten nicht alleine leben müssen. Hier empfiehlt es sich, gleich zwei Kätzchen (wenn möglich ein Geschwisterpärchen oder ein Kitten in einem ähnlichen Alter) zu nehmen.
mit Irrtümern aufgeräumt...
hier noch so ein paar Tipps
Katzen sind Einzelgänger: Das stimmt so nicht. Zwar gibt es Katzen, die keinen Artgenossen neben sich wünschen. Aber die meisten Katzen freuen sich über kätzische Gesellschaft, vor allem, wenn sie als Wohnungskatzen gehalten werden und sonst längere Zeit alleine sein müßten, weil ihr Mensch ja das Katzenfutter verdienen muß.
Eine Kätzin muß einmal geworfen haben, bevor sie kastriert wird: Eines der schädlichsten Irrtümer, das leider sogar von Tierärzten noch verbreitet wird. Es gibt keinen gesundheitlichen Grund, eine Kätzin vor der Kastration werfen zu lassen. Unzählige gesunde Katzen von vernünftigen Haltern, die ihre Tiere rechtzeitig kastrieren ließen, beweisen das Gegenteil.
Kater werden kastriert, Kätzinnen sterilisiert: Hier hat sich lediglich eine Begriffsverwirrung durchgesetzt. Bei der Kastration werden die Keimdrüsen (also Hoden oder Eierstöcke) vollständig entfernt. Bei der Sterilisation wird nur die Zeugungsfähigkeit verhindert, also der Samenleiter oder die Eileiter durchtrennt, was aber zur Folge hat, daß die hormonelle Situation unverändert bleibt-Kätzinnen würden weiter rollig, Kater weiter markieren. Nach heutigem Standard werden beide Geschlechter kastriert, die Sterilisation bringt für Tier und Halter keinen Vorteil.
Junge Katzen können von der Mutter getrennt werden, sobald sie alleine fressen: Das wäre ab etwa der 6. Lebenswoche der Fall. Dies ist aber noch viel zu früh, bis etwa zur 12. Lebenswoche lernen kleine Katzen von ihrer Mutter und ihren Geschwistern noch wichtige Dinge im (Sozial)verhalten. Deshalb sollte man als zukünftiger Katzenhalter, wann immer es geht, seine Jungkatze erst mit 12 Wochen zu sich holen.
Junge Katzen werden am Nacken hochgenommen, die Katzenmutter tut das ja auch: Die Katzenmutter tut das nur bis etwa zur dritten Lebenswoche. Danach werden die Kätzchen zu schwer, und es tut ihnen weh, am Nackenfell hochgenommen zu werden. Darum bitte auch junge Katzen immer am Bauch und Beinen unterstützen beim Hochnehmen.
Katzen können sich bei einem Sturz nicht verletzen, sie fallen ja immer auf die Füße: Das funktioniert erst ab einer gewissen Höhe, da die Katze sich im Fall auch drehen muß. Und selbst dann kann sie sich noch verletzen, auch, wenn sie mit den Füßen aufkommt.
Katzen springen nicht vom Balkon/aus dem Fenster, sie wissen, daß das gefährlich ist: Darauf darf man sich als Katzenbesitzer niemals verlassen. Das geht 9 Mal gut, und beim 10. Mal springt die Katze nach einem Vogel oder Insekt, wird vom Artgenossen erschreckt, oder verschätzt sich einfach im Sprung. Deshalb Balkons und Fenster lieber sichern.
Teebaumöl hilft gegen Ungeziefer: Teebaumöl ist giftig für Katzen! Nicht sofort und abhängig vom Tier und der Konzentration, aber es gab schon Todesfälle dadurch. Im Umgang mit ätherischen Ölen ist allgemein Vorsicht angesagt, einige können ab einer gewissen Konzentration Krampfanfälle hervorrufen.
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08.10.2010, 20:51
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Wohnungskatzen müssen nicht geimpft und entwurmt werden (außer bei sehr vielen Frischfleisch, Eintagsküken usw): Zumindest eine Grundimmunisierung gegen Katzenseuche und Katzenschnupfen ist anzuraten, da beide Krankheiten auch von draußen hereingebracht werden können, z.B. an den Schuhen. Ob eine jährliche Auffrischung nötig ist, darüber kann man sich streiten, nach heutigen Erkenntnissen hält der Impfschutz wesentlich länger als ein Jahr an. Eine halbjährliche Entwurmung ist ebenfalls angebracht, auch hier können die Wurmeier/Larven von draußen eingeschleppt werden.
Wenn Katzen unsauber sind, drückt man ihre Nasen in den Urin, um sie davon abzuhalten: Damit erreicht man höchstens, dass die Katze Angst bekommt und dann erst recht in die Ecken macht. Die Ursache muss gefunden werden, um Abhilfe zu schaffen.
Katzen wissen, was giftig für sie ist: Leider nicht. Katzenhalter müssen für ihre Tiere "mitdenken", was giftige Pflanzen und sonstige Giftstoffe betrifft (z.B. Zigarettenstummel). Welche Pflanzen giftig sind, könnt ihr zum Beispiel in der Giftpflanzendatenbank der Uni Zürich nachschauen.
Kamille ist gut fürs Auge: Kamille ist zwar entzündungshemmend, verursacht aber am Auge durch feinste Partikel eher Reizungen. Darum sollte man zum Reinigen der Augen Wasser oder physiologische Kochsalzlösung verwenden (NaCL 0,9%).
Katzen können Gehorsam lernen: Ein schwieriger Punkt. Katzen lassen sich zwar bis zu einem gewissen Grad erziehen (oder besser-durch Hartnäckigkeit ihres Besitzers überzeugen ), aber Gehorsam wie ein Hund werden sie nicht, dazu sind sie zu eigenständig. Was bedeutet, daß sie auch Sachen, von denen sie wissen, daß sie verboten sind, wieder machen werden, wenn sich die Gelegenheit bietet...
Wenn die Katze kastriert ist, geht der Jagdtrieb verloren: Das stimmt nicht. Die Tiere werden zwar meist "häuslicher" und streunen nicht mehr so weit herum, aber auf den Jagdtrieb hat die Kastration keinen Einfluß.
Nur Kater markieren: Zwar sind Kater dafür bekannt, bei eintreten der Geschlechtsreife ihr Revier mit übelrichenden Duftmarken zu kennzeichnen, aber auch einige Kätzinnen "markieren", wenn sie rollig sind oder kurz davor stehen, indem sie Urinpfützen verteilen, obwohl sie sonst eigentlich sauber sind.
Nach der Kastration hört das Markieren sofort auf: Es dauert etwas, bis die Hormone abgebaut sind. Wenn ein Kater schon längere Zeit vor der Kastration geschlechtsreif war und markiert hat, kann es auch sein, daß er dieses Verhalten als "Gewohnheit" beibehält.
Kätzinnen werden nur 2-3 Mal im Jahr rollig: Wird eine Kätzin bei ihrer Rolligkeit nicht gedeckt, kann es passieren, daß sie sehr bald wieder rollig wird. Schlimmstenfalls endet das in einer Dauerrolligkeit, was extremen Streß für Tier und Mensch bedeutet. Wenn man nicht vorhat, seine Kätzin decken zu lassen, sollte man nach der (ersten) Rolligkeit nicht zu lange warten mit der Kastration. Es besteht auch die Möglichkeit, vor der ersten Rolligkeit zu kastrieren, darüber kann man sich bei seinem Tierarzt und im Internet informieren.
Katzen können im Dunkeln sehen: Ein weiterer "Irrtum"-Katzen sehen bei völliger Finsternis. Das ist falsch. Sie besitzen am Augenhintergrund eine reflektierende Schicht, das Tapetum lucidum ("Leuchtender Teppich") die (Rest)licht doppelt auf die Netzhaut zurückwirft. In völliger Dunkelheit funktioniert auch das nicht-zweimal null ist auch null.
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08.10.2010, 20:52
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Kastration
Hat man nicht vor, mit seiner Katze zu züchten, so sollte man sich frühzeitig mit der Kastration der Katze auseinandersetzen.
Kastrationen sind wichtig, um das Leben mit den Katzen zu erleichtern und ihre Gesundheit zu schützen.
Kastriert werden sowohl weibliche als auch männliche Tiere. Bei der Kastrationwerden die Keimdrüsen entfernt, bei der Katze also Gebärmutter und Eierstöcke, beim Kater die Hoden.
Eine Sterilisation dagegen ist eine andere Art der Operation, bei der die Eileiter bei der Katze bzw. die Samenleiter beim Kater lediglich durchtrennt werden. Die "unangenehmen Nebenwirkungen" der Geschlechtsreife bleiben dadurch jedoch erhalten. Ein Kater wird z. B. weiterhin markieren, was gerade bei einer Haltung der Katze in der Wohnung wenig erwünscht sein dürfte. Eine Katze rollt "leer" weiter, was mit einem erhöhten Krebsrisiko einher gehen kann. Die Sterilisation wird deshalb heute von Tierärzten ohnehin kaum noch durchgeführt.
Trotzdem ist eine Kastration eine Operation und natürlich gibt es wie bei jeder Operation auch Risiken. Dies sollte man bedenken.
Warum sollte man eine/n Katze/Kater im Freigang kastrieren lassen?
Kater, die nicht kastriert sind, haben einen weitaus größeren Freiheitsdrang und Wandertrieb als kastrierte Kater. Sie ziehen durch ihr mitunter recht großes Revier und bekämpfen dabei potentielle Rivalen. Diese Kämpfe können blutig ausgehen und hohe Tierarztkosten für den Halter der Katze nach sich ziehen. Bei diesen Kämpfen oder bei unkontrollierten Deckakten könnenaußerdem leicht gefährliche Krankheiten übertragen werden (z. B. Infektion mit FeLV (= Leukose) oder FIV).
Zudem wird eine ungewollte Trächtigkeit verhindert.
Warum soll ich meine Katze oder meinen Kater kastrieren lassen, wenn ich sie nur in der Wohnung halte oder wenn sie gesicherten Freigang ohne Kontakt zu anderen Katzen haben?
Katzen, die nicht kastriert werden, können dauerrollig werden. Jede Rolligkeit bedeutet für Katzen jedoch Stress, der sich auch auf die Immunabwehr auswirken kann (Schwächung der Abwehrkräfte).
Die ständigen Hormonschwankungen können außerdem zu einer lebensgefährlichen eitrigen Gebärmutterentzündung (Pyometra) oder anderen Gesundheitsproblemen führen, unkastrierte Katzen sind auch für Krebserkrankungen, besonders in der Gesäugeleiste, besonders anfällig.
Potente Kater, die nie zu einem Deckakt kommen, leiden ebenfalls unter starkem Stress. Zudem markieren potente Kater häufig ihr Revier, was in der Wohnung unangenehm werden kann. Der Geruch solcher markierter Stellen ist nur unter großen Anstrengungen wieder zu neutralisieren.
Nebenwirkungen wie Trägheit der Katze, Antriebslosigkeit, Gewichtszunahmen etc. sind in den meisten Fällen nicht zu erwarten. Die überwiegende Mehrheit der Katzen verändert sich nach der Kastration nicht.
Das beste Alter für eine Kastration solltest du mit deinem Tierarzt besprechen. Normalerweise kann man ab sechs Monaten bedenkenlos kastrieren. Bei gemischtgeschlechtlichen Pärchen kann dies auch früher erforderlich sein, damit es nicht zu unerwünschtem Nachwuchs kommt. Dies geschieht bei Katzen auch bei Geschwistern.
Es besteht auch die Möglichkeit der Frühkastration.
Katzen können entgegen einem weit verbreiteten Vorurteil bedenkenlos vor der ersten Rolligkeit kastriert werden. Man vermeidet damit unerwünschte Trächtigkeiten (Entlaufen der Katze) und erspart der Katze viel Stress.
Warum sollte ich bei Mehrkatzenhaltung alle Tiere kastrieren lassen?
Potente und kastrierte Tiere zusammen zu halten ist oft sehr schwierig, da potente Tiere im Rang immer über unpotenten Tieren stehen. Das führt sehr häufig zu schweren Spannungen und Rangkämpfen, vormals befreundete Tiere vertragen oftmals nicht mehr.
Sollten Sie wirklich einmal züchten wollen, sollte dieser Schritt wohl überlegt sein! Es ist wichtig, sich im Vorfeld ausführlich mit diesem Thema zu beschäftigen und sich gut vorzubereiten.Was man u.a. alles beachten sollte, kann man z.B. hier nachlesen.
5. Sicherheitsmaßnahmen
- gekippte Fenster können für Katzen zur tödlichen Falle werden ( klick). Bei Abwesenheit die Fenster also nie ohne Kippfenstersicherung (z.B. hier) gekippt lassen
- eine auf dem Balkongitter balancierende Katze kann abstürzen - Balkon daher mit Netz sichern
- Manche Katzen nagen gern an Stromkabeln. Daher Kabel durch Kabelkanäle sichern, möglich sind auch solche Lösungen
- Reinigungsmittel und Chemikalien in Bad und Küche für Katzen unerreichbar aufbewahren, bei Freigängerkatzen auch auf Frostschutzmittel usw. (Garage) und Pflanzenschutzmittel (Garten) achten
- Rasierklingen und manuelle Rasierapparate nicht liegen lassen
- zumeist jüngere Katzen versuchen aus dem WC zu trinken und verunglücken dabei. Daher stets den WC-Deckel schließen
- Bänder, Schnüre können für Katzen lebensgefährlich sein, es besteht die Gefahr des Verschluckens oder der Strangulation ( klick)
- Viele Pflanzen können für Katzen giftig sein und vor allem junge Katzen knabbern gerne an Pflanzen. Bitte überprüfe vor der Anschaffung deiner Katze, ob die Pflanzen unbenklich sind
Weitere Informationen zu Sicherheitsrisiken allgemein > hier klicken
Weitere Informationen zu Pflanzen > hier klicken oder hier
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08.10.2010, 20:53
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21.02.2011, 06:07
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Vielen Dank für Ihre Informationen. Das ist wirklich sehr hilfreich für mich. Und ich hoffe,dass du mir Informationen mir geben. Wenn ich die Informationen brauche.
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