Noch viel zu früh- kam er mit nur 5Wochen in die Familie...
er
verfloht,
verwurmt,
verschnupft,
total verängstigt
das Fell ganz struppig- die Augen ganz gerötet.
schreiend nach Mama Katze
die Krallen gezückt
Knurren,
Fauchen,
Grollen,
Zischen,
Geifer...
er machte sich gleich beliebt
Eigentlich kam er nicht gleich direkt zu uns-
sondern in die nahe Familie...
alle anderen außer GöGa+ ich- hatten Angst weil er so furchtbar schrie und fauchte-
natürlich er hatte Angst so vor all den fremden Gesichtern ohne Fell und ohne Schwanz.
Er konnte knurren wie ein grOoooßer Hund*g* und mit dem Aufstellen des ansich schon sehr struppig-aufgestelltem Fell- sah der ca.750g schwere Kolloss schon sehRrrrr pöööse aus
Er sollte eben bei uns im Zimmer schlafen- ich fütterte ihn mit Kittenfutter-welches ich am Finger kleben hatte.
Er knurrte und fauchte- zog sich weiter zurück ins Körbchen...doch der Finger blieb ruhig am Platz und der Hunger überwältigte Ihn, mutig schleckte er es ab.
In der ersten Nacht kroch er zu mir und GöGa ins Bett und lag direkt bei uns auf dem Kopfkissen- zwischen uns, um ja nicht zu frieren.
Er schnupperte nach Stroh und er zitterte leicht- sein ganzes Fell vibrierte...
Als wir ihn streichelten knurrte er erst kurz, auch ein kurzes Zischen war zu vernehmen- aber die Müdigkeit ebenso wie die Sehnsucht nach Wärme und Geborgenheit übermannten ihn
Später waren wir noch immer sehr eng verbunden- nicht nur, dass seine Flöhe uns auch mochten,
nein
...im Herzen.
GöGa kam nach den We`s bei der Familie bis zum Unteram blutig zerkratzt zurück- beidseitig*g*
Die beiden walgten immer sehr heftig.
Als wir erfuhren- er solle weg- weil ein Nachbar ihn vergiften wollte-
er solle zurück auf den Bauernhof, wo er als nur 5wöchiges Kitten weggeschleppt wurde-
den nicht kastrierten Revierkatern da ausgesetzt -
in völliger Fremdnis...
Leo
Immer ein Dosenöffner in der Nähe gewohnt....
da
haben wir uns entschlossen-
er kommt zu uns!
.
.
.
Sorge...
Wir haben ihn nach 4Tagen Tierklinik am Abend nach Hause geholt- auf Probe, wir mussten beobachten ob er genug trinkt, da sein Flüssigkeitshaushalt noch nicht wieder ganz hergestellt war.
Noch immer war nicht heraus was er hat...
Wieder mal eine Vermutung
"Leukose" trat auch in VOrschein- was aber nur durch eindeutige Tests nachgewiesen werden konnte.
im 3.Röntgenbild hat sich herausgestellt, dass die angesammelte Flüssigkeit im Bauchraum etwas zurückgegangen war, allerdings war nahe liegend bei der Blase diese eventuelle Kalkablagerung (Blutwerte ergaben einen erhöhten Kalziumwert über 2,2 wie ich das mitbekam).
...
es wurden sooooo viele Tests gemacht...
Sie wussten also nicht was ...aber das was war, war klar
Er hatte auf die Antibiose gut angesprochen und hat weiterhin Antibiotika erhalten in Form von Injektionen 14-tägig.
Er sollte gut trinken und auch wieder mehr fressen.
Letzdenlich wurde keine Infektionskrankehiet o.ä. festgestellt, es hiess warten.
Anfänglich sah es so aus, als würde er es schaffen-er frass wieder etwas mehr...
doch dann
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Leo ging es zunehmend schlechter, er fras über 8Tage nichts, er nahm nicht mehr am Leben teil und verkroch sich nur noch.
Leider musste ich die Entscheidung treffen, da GöGa gar nicht mit mir darüber reden wollte und er wollte ansich auch nicht mit in die Tierklinik, was ich ihm aber wehement ausgeredet habe.
Leo war ganz ruhig, liess sich nicht einmal von den Hunden da irritieren-was 14Tage zuvor noch ganz anders war.
Er bekam eine Beruhigungsspritze- er wehrte sich nicht. GöGa nahm in in seine Arme... meine Fassung war schon beim Betreten der Klinik verschwunden.... nun begann ich aber völlig zu heulen...wir setzten uns in einen anderen Raum und nahmen Abschied- er mauzte noch 2Mal-schaute uns richtig in die Augen- schnurrte sogar noch kurz
und schlief dann ein.
Wir streichelten ihn und hielten unsere Hände.
GöGa konnte seine Trauer auch nicht länger unterdrücken und wir beide flennten hemmungslos.
Nach 20Minuten brachten wir ihn zurück zum TA, dann wollten wir nicht mehr dabei sein...
Wir verabschiedeten uns und gingen schweren Herzens...
Du wirst uns sehr fehlen kleiner Freund!
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Den Kampf hast Du verloren und uns ist es wirklich sehr schwer gefallen diese Entscheidung zu treffen.
Es tut mir sehr leid-doch denke ich, dass es Dir nun besser geht,
Du bist erlöst von den Schmerzen..
Geh gut über die Regenbogenbrücke, wir werden bald wieder zusammen sein.
Wir haben Dich sehr lieb!
nun
ist ein echt großes Loch in der Kasse und ein treuer Freund nicht mehr bei uns.*heuuuuuuuuuuuuuuuuuuul*